| 31 Jahre STOCKWERKJAZZ |
|
![]() Johannes Dickbauer
STOCKWERKJAZZ
Mi, 11. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 JBBG Smål, featuring Johannes Dickbauer Endlich! In der langen Liste der Star- und Kometengäste unserer Sonderreihe Grand Riserva mit der JBBG Smål, dem „Taschenformat“ der Jazz Big Band Graz, ist Johannes Dickbauer der erste Geiger. Und mithin auch der Erste Geiger (Achtung, Wortspiel!). Johannes, der Neffe des bekannten österreichischen Holzbläsers Klaus Dickbauer, ist für seine veritable künstlerische Bandbreite bekannt und sowohl als Solist, Kammermusiker, Jazzer und Volksmusikant sowie gleichermaßen als Komponist wie mit seinen Ensembles in ganz Europa unterwegs. So war dieser Dickbauer u. a. Mitglied des radio.string.quartet.vienna, mit dem er drei Alben für das Label ACT einspielte, ist Mitglied von Johannes Berauer's Ensembleprojekt The Vienna Chamber Diaries und war mit seiner eigenen neuen Band J.D.HIVE als Vertreter Österreichs bei der jazzahead in Bremen. Und mit Onkel Klaus und Bruder Stephan spielt Johannes freilich auch im illustren Oktett Dickbauer Collective. Daneben war Johannes Dickbauer Gastprofessor an der Kunstuniversität Graz (2014) und am Mozarteum Salzburg (2019) und ist seit Oktober 2022 Professur für Jazz-Violine am Institut für Jazz und Improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
|
|
![]() BROM; Bild: Peter Schindelbeck
STOCKWERKJAZZ
grazjazznacht Tickets: Euro 25,00 / 18,00 BROM Also wirklich, die drei Herren vorzustellen, hieße Staub in unser Büro tragen. Der Bassist Jan Roder und der Schlagzeuger Christian Marien haben ja sowieso schon einen Meldezettel im Stockwerk ausgefüllt. Sie waren bereits in Konstellationen sondern Zahl im Haus am Jakominiplatz. Und Bandleader Alexander Beierbach ist am besten Weg dazu. Einmal war er mit dem Quartett Absolutely Sweet Marie (und der Musik Bob Dylans) da, ein ander Mal mit dem gegenständlichen Trio, über dessen Namen wir allerdings noch immer rätseln. Wird doch das chemische Element Brom, ein rotbraunes, giftiges Halogen mit einem stechenden Geruch, in der Medizin als Beruhigungsmittel auf den Plan gerufen. Hoppla, brauchen wir nicht, wir sind ganz gefasst auf dieses spannende Trio rund um den Saxophonisten Beierbach, der uns unter anderen ja auch schon vom Hannes Zerbe Jazz Orchester her vertraut ist. Die experimentelle Berliner Methodik dieses Trios scheint leicht zu beschreiben. Seit 2010 forscht BROM an selbst generierten, offenen Kompositionen aus der Feder Beierbachs. Für ihn und seine Laborkollegen Roder und Marien fungieren sie als Ausgangspunkte für einen spontanen Reaktions- und Interaktionsprozess, der von ausladenden solistischen Diagnosen und kollektiven Entladungen geprägt ist. Komponierte und improvisierte Teile sind dabei eng miteinander verwoben, eh klar. Frisch gezapft wirkt das stets auch kontrolliert und zurückhaltend und trotz durchbrechender Abstraktheit immer im Fluss. Da scheint immer irgendetwas im Busch, zweideutig und in einer ergreifenden ästhetischen Unschärfe.
|
|
![]() Julie Sassoon
STOCKWERKJAZZ
Fr, 20. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 JULIE SASSOON QUARTET Seit dem Erfolg ihres letzten Albums Voyages, das sowohl in Europa als auch in den USA von der Kritik gefeiert wurde, hat das glänzend besetzte Julie Sassoon Quartet auf Jazzfestivals und in Clubs in ganz Europa und Großbritannien gespielt. Zu den Highlights zählten ausverkaufte Konzerte beim London Jazz Festival und in der Elbphilharmonie Hamburg. Voyages wurde als eine der herausragendsten zeitgenössischen Jazz-Aufnahmen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und war Jazzalbum des Monats im Guardian. Sassoon ist ein faszinierendes Original, ihr Spiel pulsiert vor Dramatik, und ihre Vorliebe für die tieferen Register der Tastatur erinnert daran, wie laut und unheimlich ein Klavier sein kann. Die Geister von Debussy und Bartók kämpfen während vieler ihrer Höhenflüge um die Prominenz. An anderer Stelle erinnern ihre zyklischen Themen und ihre klinische Präzision an Steve Reich oder gar an Programme für digitale Musik. Aber vielleicht sind die Stücke selbst die wahren Stars dieser Band. Sie besitzen die ganze Komplexität und Vielfalt von Mini-Symphonien, sind gefühlvoll, lebhaft intelligent und innovativ. Das ist Musik, die lyrische Formschönheit mit Ausbrüchen kompromissloser Abstraktion verbindet.
|