31 Jahre STOCKWERKJAZZ

all concerts spring 2026
STOCKWERKJAZZ

Tony Malaby
Tony Malaby

Fr, 9. Jänner 2026, 20:00 Uhr
MALABY - DUMOULIN - BER (US/B)
Trees on Wheels
Tony Malaby (tenor saxophone), Jozef Dumoulin (keyboards), Samuel Ber (drums)

Tickets: Euro 25,00 18,00
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Der ungewöhnlichste Sound bei möglichst gewöhnlicher Besetzung. Zum zehnjährigen Jubiläum dieses belgisch-amerikanischen Trios zeigt die Firma rund um Toni Malaby mit ihrer neuen CD „Trees On Wheeles", dass sie eine der aufregendsten Kleinformationen im zeitgenössischen Jazz ist und liefert ein erfrischendes Paradebeispiel dafür, wie experimentell man sich im Jazz heute noch bewegen kann, ohne zum Manöver Free Jazz blasen zu müssen.
Die Verbindung des lyrischen und vehementen Stils von Tony Malaby am mächtigen Tenorsaxophon mit den dadaistischen Sounds von Jozef Dumoulins Keyboards und dem metrisch fundamentalen, aber sinnlichen Schlagzeugspiel des jungen Drummers Samuel Ber evoziert einmal bizarre, dann flüssige Texturen, die gleichzeitig verwirrend und unwiderstehlich energievoll sind.

Tony Malaby ist einer der charismatischsten und am besten dokumentierten Tenorsaxofonisten des zeitgenössischen Jazz. Zahlreiche eigene Projekte ganz unterschiedlicher Couleur schmücken seine Vita, aber auch Aufnahmen mit Mike Formanek, Mark Helias oder Ben Monder. Josef Dumoulin kann sich über den Ruf freuen, den Sound des Klaviers und des E-Pianos erneuert, vielleicht sogar revolutioniert zu haben. Seine Klangexperimente hat er in ungezählten Konstellationen eingesetzt, unter anderem bei Nate Wooley oder in Sun-Mi Hongs BIDA Orchestra. Sein Landsmann, der junge Schlagzeuger Samuel Ber, gilt als eines der aufregendsten Talente des belgischen Jazz. Einige bezeichnen den 30jährigen, der unter anderem mit dem Trio Pentadox für Aufmerksamkeit sorgte, gar als Visionär.

 

 

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ACHTUNG! ANDERER SPIELORT!
Sa, 10 Jänner 2026, Dom im Berg, 19:00 Uhr
10. JAZZ REDOUTE

 

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So, 11. Jänner 2026, 20:00 Uhr
open music presents
ELIAS STEMESEDER TRIO (A/GB)
Elias Stemeseder (piano, keys, composition), Henry Fraser (double bass), Kayvon Gordon (drums)

 

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Dan Weiss Quartet
DAN WEISS QUARTET

AUSVERKAUFT!!!
Fr, 30. Jänner 2026, 20:00 Uhr
DAN WEISS QUARTET (US)
Peter Evans (trumpet), Patricia Brennan (vibraphone), Miles Okazaki (electric guitar), Dan Weiss (drums)

Tickets: Euro 30,00 / 22,00
⇒ Reservierung

DAN WEISS QUARTET

Dan Weiss hat wieder zugeschlagen! Nach dem gefeierten Album Even Odds (Cygnus Recordings) mit Miguel Zenon (alto sax) und Matt Mitchell (piano) hat der Schlagzeuger wieder als Bandleader und Komponist soeben mit einer weiteren Starbesetzung sein neues Opus mit dem Titel Unclassified Affections (PI Records) unter die Leute gebracht. Ist das ein Wurf!
Alle seine Projekte, vom langjährigen Trio mit Jacob Sacks (piano) und Thomas Morgan (bass) bis zum mächtigen Trio Starebaby (mit u. a. Craig Taborn - piano) haben sich bislang jeweils selbst überboten, obwohl sie alle völlig divergent waren, aus jeweils einem anderen Holz geschnitzt.
Für Unclassified Affections hat Dan Weiss nun eine wahre Supergroup in Stellung gebracht! Technisch absolut überragend wie das Vibraphon von Patricia Brennan, der Jazzmusikerin des vergangenen Jahres, und die virtuose Trompete des Grenzgängers Peter Evans verschmelzen und die Synchronisation scheinbar unmöglicher Schlagzeug- und Gitarrenrhythmen wie vom Himmel fallen. Doch die Komplexität ist nur ein Mittel zum Zweck und ermöglicht erstaunliche solistische Entdeckungen, wenn die Musiker ans Eingemachte gehen. Die Musik besticht durch ihre faszinierende Orchestrierung, ein tiefgründiges Labyrinth an Rhythmen und harmonische Innovationen, welche die einzigartige Instrumentenkombination voll ausschöpfen.
Die Kompositionen, die Weiss diesen Musikern auf den Leib geschrieben hat, reichen von tiefen, meditativen Momenten bis hin zu intensivem, energiegeladenen Ensemblespiel. Selbst wenn die Sprache abstrakter wird, scheint sie stets in etwas Festem verankert.
Rhythmisch wirkt die Musik losgelöst, und die Füße berühren kaum den Boden. Melodisch hingegen gibt es klare Muster und prägnante Konturen. Die Gegensätzlichkeit dieser Qualitäten ist eine unerschöpfliche Quelle der Faszination.
Sollen wir es einmal ganz direkt sagen? Dieses Album ist verdammt großartig!

 

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KUHN FU & SOFIA SALVO
KUHN FU & SOFIA SALVO
Bild: Peer Kugler

Sa, 7. Februar 2026, 20:00 Uhr
KUHN FU & SOFIA SALVO (D/ARG/IL/TR/GB)
Christian Kühn (guitar, vocals), Sofia Salvo (alto- und baritone saxophone), Ziv Taubenfeld (bass clarinet), Esat Ekincioglu (bass), George Hadow (drums)

Tickets: Euro 30,00 / 22,00
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KUHN FU & SOFIA SALVO

Diese Band macht ihrem martialischen Namen alle Ehre. KUHN FU bringt eine enorme Energie auf die Bühne und ist zugleich eine Demonstration des wundersamen Ensemblegeistes in der Musik.

Die multikulturelle Jazz-Rock-Psychedelia-Band wurde 2012 gegründet und hat bisher ganze 7 (sieben!) Studio-Alben veröffentlicht. Die Band, die vom Berliner Gitarristen und Komponisten Christian Kühn geleitet wird, ist berüchtigt für ihre energiegeladenen Auftritte, dampfende Shows, die so im Jazzbereich kaum zu finden sind.

Die Musik von KUHN FU ist eine eigensinnige Form von Jazzrock oder Rockjazz, eine einzigartige Balance zwischen Postrock und Klischees, zwischen Parodie und großer Ernsthaftigkeit, voller Energie und drängender Eigenwilligkeit: Zappa trifft Kabarett, Surfsounds und Metal-Riffs reiten auf dem Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python als Paten zur Seite stehen.

So darf Jazz oder das Improv-Zeug heute daherkommen, wenig gekämmt und risikobereit. Wir verneigen uns.

 

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TRIO ANJALI
TRIO ANJALI
Bild: Trio Anjali


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Mo, 9. Februar 2026, 20:00 Uhr
STYRIAN IMPROVISERS ORCHESTRA
featuring TRIO ANJALI
Annette Giesriegl (vocals), Jasna Jovicevic (alto sax), Elisabeth Harnik (piano and objects)

Tickets: Euro 15,00 / 10,00
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TRIO ANJALI bewegt sich an der Schnittstelle von freier Improvisation und zeitgenössischer Klangforschung. Stimme, Saxophon und Klavier agieren gleichberechtigt und entfalten mit erweiterten Spieltechniken, präziser Interaktion und hoher Präsenz einen offenen, zugleich konzentrierten Ensembleklang. Form entsteht im Moment: musikalische Ideen werden spontan entwickelt, verdichtet und zugespitzt. Die bislang zwei veröffentlichten Tonträger dokumentieren ein waches, dynamisches Trio, das mit großer Sensibilität aufeinander reagiert und den kreativen Augenblick ins Zentrum stellt.
Das Ensemble vereint drei renommierte Improvisatorinnen mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen. Gemeinsam schaffen sie einen authentischen Ausdruck zwischen klassischem und Free Jazz, Neuer Musik und freier Improvisation – vielschichtig, forschend und kompromisslos präsent.
Im ersten Teil präsentiert sich TRIO ANJALI in seiner konzentrierten Trioformation. Im zweiten Teil übernehmen die drei Musikerinnen wechselnde Rollen als Dirigentinnen, Solistinnen und Orchestermusikerinnen im großen Styrian Improvisers Orchestra.

The Styrian Improvisers Orchestra:
Claudia Cervenca – vocals, Yvonne Hofmeister – vocals, Oskar Mörth - vocals, Clementine Fuchs - violin, Alvarro Vallejo Larre - violin, Mahtab Miandehi - violin, Anna Grenzner - cello, Denovaire - esraj, Fredi Lang - trumpet, Jean Baptiste Russeau - trumpet, Felix Martl - clarinet, Roman Trubchaninov - sax, Katja Zwanziger - sax, Robert Lepenik - e-guit, Seppo Gründler - e-guit, Ana Ostojic - piano, Reinhard Ziegerhofer - double bass, Nick Acorne - electronics, Josef Klammer - augmented drums, Franz Schmuck - perc, Patrick Wurzwallner - drums

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James Brandon Lewis
James Brandon Lewis

AUSVERKAUFT !!!
Fr, 6. März 2026, 20:00 Uhr
JAMES BRANDON LEWIS TRIO (US)
James Brandon Lewis (tenor sax), Josh Werner (electric bass), Warren "Trae" Crudup (drums)

Tickets: Euro 35,00 / 27,00
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JAMES BRANDON LEWIS TRIO

Beim gefürchteten Down Beat Critics Poll wurde James Brandon Lewis noch im Jahre 2020 als Sieger in der Kategorie Rising Star der Disziplin Tenor Saxophone gereiht, und beim Deutschen Jazzpreis 2023 wurde sein Quartett als „Band des Jahres international“ ausgezeichnet. Jetzt steht der Junge aus Buffalo auf der Stockwerk-Bühne - welch steile Karriere!

James Brandon Lewis hat sich in etwas mehr als einem Jahrzehnt zu einem der gefeiertsten jungen Aushängeschilder des Jazz entwickelt, ein naturbelassener Künstler, der mit den aufrührerischen Saxophon-Erkundungen von John Coltrane, Albert Ayler und Sonny Rollins einen persönlichen Platz für seine einnehmende Mischung aus Gospel, Blues und R&B geschaffen hat.

Lassen wir aber einmal Marc Ribot anstelle unser das Wort: „Die Soli von James Brandon Lewis sind wie ein Jumbo-Jet, man muss ihnen auf der Piste viel Platz zum Starten und Landen geben. Denn sie sind riesig, nicht nur in Bezug auf Sound, Schnitt, Seele, Ideen, Energie und Originalität, sondern weil sie eine kostbare Ladung tragen: das lebendige Erbe von John Coltrane. Ich spreche nicht von einer gekonnten Reproduktion eines historischen Jazzsounds durch einen jungen Löwen, sondern vom Mut eines jungen Künstlers, die spirituelle Herausforderung anzunehmen – das zu kanalisieren, was kanalisiert werden muss.“ Amen.

 

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Johannes Dickbauer
Johannes Dickbauer

Mi, 11. März 2026, 20:00 Uhr
JBBG Smål & Johannes Dickbauer (violin)
Horst-Michael Schaffer (trumpet, electronics, voice), Heinrich von Kalnein (soprano- / tenor saxes, flutes), Karen Asatrian (keyboards), Thomas Wilding (e-bass), Tom Stabler (drums)

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
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JBBG Smål, featuring Johannes Dickbauer

Endlich! In der langen Liste der Star- und Kometengäste unserer Sonderreihe Grand Riserva mit der JBBG Smål, dem „Taschenformat“ der Jazz Big Band Graz, ist Johannes Dickbauer der erste Geiger. Und mithin auch der Erste Geiger (Achtung, Wortspiel!).

Johannes, der Neffe des bekannten österreichischen Holzbläsers Klaus Dickbauer, ist für seine veritable künstlerische Bandbreite bekannt und sowohl als Solist, Kammermusiker, Jazzer und Volksmusikant sowie gleichermaßen als Komponist wie mit seinen Ensembles in ganz Europa unterwegs.

So war dieser Dickbauer u. a. Mitglied des radio.string.quartet.vienna, mit dem er drei Alben für das Label ACT einspielte, ist Mitglied von Johannes Berauer's Ensembleprojekt The Vienna Chamber Diaries und war mit seiner eigenen neuen Band J.D.HIVE als Vertreter Österreichs bei der jazzahead in Bremen. Und mit Onkel Klaus und Bruder Stephan spielt Johannes freilich auch im illustren Oktett Dickbauer Collective.

Daneben war Johannes Dickbauer Gastprofessor an der Kunstuniversität Graz (2014) und am Mozarteum Salzburg (2019) und ist seit Oktober 2022 Professur für Jazz-Violine am Institut für Jazz und Improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

 

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BROM; Bild: Peter Schindelbeck
BROM; Bild: Peter Schindelbeck

grazjazznacht
Fr, 13. März 2026, 19:30 Uhr

BROM (D)
Alexander Beierbach (soprano- & tenor saxophone), Jan Roder (bass), Christian Marien (drums)

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
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BROM

Also wirklich, die drei Herren vorzustellen, hieße Staub in unser Büro tragen. Der Bassist Jan Roder und der Schlagzeuger Christian Marien haben ja sowieso schon einen Meldezettel im Stockwerk ausgefüllt. Sie waren bereits in Konstellationen sondern Zahl im Haus am Jakominiplatz. Und Bandleader Alexander Beierbach ist am besten Weg dazu.

Einmal war er mit dem Quartett Absolutely Sweet Marie (und der Musik Bob Dylans) da, ein ander Mal mit dem gegenständlichen Trio, über dessen Namen wir allerdings noch immer rätseln. Wird doch das chemische Element Brom, ein rotbraunes, giftiges Halogen mit einem stechenden Geruch, in der Medizin als Beruhigungsmittel auf den Plan gerufen. Hoppla, brauchen wir nicht, wir sind ganz gefasst auf dieses spannende Trio rund um den Saxophonisten Beierbach, der uns unter anderen ja auch schon vom Hannes Zerbe Jazz Orchester her vertraut ist.

Die experimentelle Berliner Methodik dieses Trios scheint leicht zu beschreiben. Seit 2010 forscht BROM an selbst generierten, offenen Kompositionen aus der Feder Beierbachs. Für ihn und seine Laborkollegen Roder und Marien fungieren sie als Ausgangspunkte für einen spontanen Reaktions- und Interaktionsprozess, der von ausladenden solistischen Diagnosen und kollektiven Entladungen geprägt ist. Komponierte und improvisierte Teile sind dabei eng miteinander verwoben, eh klar.

Frisch gezapft wirkt das stets auch kontrolliert und zurückhaltend und trotz durchbrechender Abstraktheit immer im Fluss. Da scheint immer irgendetwas im Busch, zweideutig und in einer ergreifenden ästhetischen Unschärfe.

 

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Julie Sassoon
Julie Sassoon

Fr, 20. März 2026, 20:00 Uhr
JULIE SASSOON QUARTET (UK/D)
Julie Sassoon (piano), Lothar Ohlmeier (tenor saxophone, bass clarinet), Meinrad Kneer (double bass), Rudi Fischerlehner (drums)

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
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JULIE SASSOON QUARTET

Seit dem Erfolg ihres letzten Albums Voyages, das sowohl in Europa als auch in den USA von der Kritik gefeiert wurde, hat das glänzend besetzte Julie Sassoon Quartet auf Jazzfestivals und in Clubs in ganz Europa und Großbritannien gespielt. Zu den Highlights zählten ausverkaufte Konzerte beim London Jazz Festival und in der Elbphilharmonie Hamburg. Voyages wurde als eine der herausragendsten zeitgenössischen Jazz-Aufnahmen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und war Jazzalbum des Monats im Guardian.

Sassoon ist ein faszinierendes Original, ihr Spiel pulsiert vor Dramatik, und ihre Vorliebe für die tieferen Register der Tastatur erinnert daran, wie laut und unheimlich ein Klavier sein kann. Die Geister von Debussy und Bartók kämpfen während vieler ihrer Höhenflüge um die Prominenz. An anderer Stelle erinnern ihre zyklischen Themen und ihre klinische Präzision an Steve Reich oder gar an Programme für digitale Musik.

Aber vielleicht sind die Stücke selbst die wahren Stars dieser Band. Sie besitzen die ganze Komplexität und Vielfalt von Mini-Symphonien, sind gefühlvoll, lebhaft intelligent und innovativ. Das ist Musik, die lyrische Formschönheit mit Ausbrüchen kompromissloser Abstraktion verbindet.

 

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Luís Vicente
Luís Vicente

Fr, 27. März 2026, 20:00 Uhr
LUIS VICENTE TRIO (P/GB)
Luís Vicente (trumpet), Olie Brice (double bass), Mark Sanders (drums)

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
⇒ Reservierung

LUIS VICENTE TRIO

Die Musik des portugiesischen Trompeters Luís Vicente zeichnet sich seit jeher durch Offenheit aus und enthüllt eine inhärente Reinheit des Ausdrucks, in der Ideen und Werte artikuliert, ausgetauscht und kultiviert werden, ohne dass es unnötiger Aufregung bedarf.

Auf Come Down Here (clean feed), dem gegenständlichen Programm, greift unser Luís erneut nach außen, öffnet die Kanäle der großzügigen Kommunikation wieder und trifft sich zum mit Spannung erwarteten Nachfolger des beeindruckenden Debüts des Trios aus dem Jahr 2021, Chanting In The Name Of.

Das besagte neue Album weist die gleiche Sicherheit in Bezug auf Stil, Phrasierung und Dynamik auf wie sein kraftvoller Vorgänger und lädt ein, sich in sechs tiefgründige rituelle Zonen einzutauchen, in denen Vicentes Kompositionen eine Reihe strenger Erzählungen bilden, die an Mythen und Mysterien erinnern.

Aber es markiert auch eine bedeutende Entwicklung des Trios, die von aufkeimender Überzeugung und ästhetischem Wachstum geprägt ist.

Ständig wechselnde Stimmungen und Sounds, von pointillistischen Zeremonien bis hin zu dreisten Brokaten überschwänglicher Melodien, von finsterem Schmoren bis hin zu geschäftigem Trubel, ist jeder Moment hier durchdrungen von der Quintessenz des Jazz, einem elementaren Geist, der durch diese großzügige Musik fließt.

 

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Thomas Berghammer, Cene Resnik; Bild: Peter Purgar, Peter Hutter
Thomas Berghammer, Cene Resnik
Bild: Peter Purgar, Peter Hutter

Do, 9. April 2026, 20:00 Uhr
UNITY M (A/SLO)
Thomas Berghammer (trumpets), Cene Resnik (saxes), Markus W. Schneider (guitar), Urban Kušar (drums)

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
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UNITY M

Über fünf Jahre sind ins Land gezogen, seit das Quartett UNIT M im Rahmen des Slowenisch-Österreichischen Kulturjahres im Stockwerk zugange war. Das war ein Hochamt zwischen Free Jazz und purer Improvisationsmusik, einer Musik, die mit einem besonderen Fokus zur Erforschung innovativer Klänge sowie der Fassaden-Renovierung harmonischer Gestaltung angetreten ist. Um nicht zuletzt auch melodische Möglichkeiten verschiedener Pentatoniken und symmetrischen Skalen auszuloten. Das freie, gleichberechtigte Zusammenspiel, in dem ständig neue Regeln ausgehandelt und formuliert werden, dürfen wir uns jetzt auch in der neuen Besetzung mit Gerald Cleaver erwarten.

Der prominente US-Schlagzeuger, der seit wenigen Jahren auch ein besonderes Naheverhältnis zu Graz pflegt, zeichnet sich durch ein kraftvolles, nuanciertes und technisch hochversiertes Spiel aus. Seine Wurzeln in der Jazz-Szene von Detroit verbinden sich mit einer ausgeprägten, energiegeladenen Improvisationskunst.

Viele verschiedene Ansätze und Entwicklungen fließen also in die zeitgenössisch oppositionelle Musik von Unity M. ein. Melismen und Rhythmen aus mitteleuropäischer Musik, westafrikanischer Musik und verschiedener Jazz-Stilistiken - verpackt in jener entscheidenden Gestaltung und Ausdrucksweise, die aus der Aufführungspraxis des Free Jazz und der freien Improvisation hervorgeht.

 

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Sa, 18. April 2026, 20:00 Uhr
BJÖRN LÜCKER BERLIN ENSEMBLE (CH/D)
Rudi Mahall (clarinet, bass clarinet), Henrik Walsdorff (tenor saxophone), John Schröder (piano), Lars Gühlcke (double bass), Gerald Cleaver (drums)

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Do, 30. April 2026, 20:00 Uhr
UNESCO International Day of Jazz

MAREIKE WIENING QUINTET (D/US)
Rich Perry (tenor saxophone), Alex Goodman (guitar), Luke Marantz (piano), Phil Donkin (bass), Mareike Wiening (drums)

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Mi, 6. Mai 2026, 20:00 Uhr
Pivot Quartet & Fredi Lang
Bettina Wenzel (vocals), Seppo Gründler (guitar), Martin Zrost (sax, bass), Josef Klammer (augmented) drums
special guest: Fredi Lang (trumpet)

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Bettina Wenzel, Bild: Bernd Lauber
Bettina Wenzel, Bild: Bernd Lauber

Do, 7. Mai 2026, 20:00 Uhr
The Styrian Improvisers Orchestra
featuring Bettina Wenzel
more details comming up

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Fr, 8. Mai 2026, 20:00 Uhr
KENJI HERBERT TRIO (A)
Kenji Herbert (guitar), Vinicius Cajado (bass), Lukas König (drums)

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Fr, 15. Mai 2026, 20:00 Uhr
HYPOMANIAC (ARG/P/F)
Camila Nebbia (tenor sax), Gonçalo Almeida (bass), Sylvain Darrifourcq (drums)

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Fr, 22. Mai 2026, 20:30 Uhr
YVONNE MORIEL & SWEETLIFE (CH/A)
Yvonne Moriel (saxophone, flute), Lorenz Widauer (trumpet), Stephanie Weninger (moog & keys), Raphael Vorraber (drums)

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VERSCHOBEN AUF 2027!!!
Fr, 29. Mai 2026, 20:30 Uhr
JÖRG SCHIPPAs TEKK TRIO (D)
Silke Eberhard (altos sax), Jörg Schippa (guitar), Horst Nonnenmacher (e-bass)

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Mi, 3. Juni 2026, 20:00 Uhr
JBBG Smål & SPECIAL GUEST

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Sa, 13,Juni 2026, 21:00 Uhr
SOPHIE ABRAHAM - SOLO (A)
violoncello

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Fr, 19. Juni 2026, 20:30 Uhr
DUO SUBSYSTEM & CASEY MOIR (D/AUS)
Casey Moir (vocals), Almut Schlichting (baritone saxophone), Sven Hinse (double bass)

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ABGESAGT !!!
Do, 25. Juni 2026, 20:00 Uhr
JURE PUKL QUARTET (SLO/US/D)
Jure Pukl (saxophones), John Escreet (piano), Joe Sanders (bass), Christian Lillinger (drums)

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