31 Jahre STOCKWERKJAZZ |
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![]() Tony Malaby Fr, 9. Jänner 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 18,00 Der ungewöhnlichste Sound bei möglichst gewöhnlicher Besetzung. Zum zehnjährigen Jubiläum dieses belgisch-amerikanischen Trios zeigt die Firma rund um Toni Malaby mit ihrer neuen CD „Trees On Wheeles", dass sie eine der aufregendsten Kleinformationen im zeitgenössischen Jazz ist und liefert ein erfrischendes Paradebeispiel dafür, wie experimentell man sich im Jazz heute noch bewegen kann, ohne zum Manöver Free Jazz blasen zu müssen. Tony Malaby ist einer der charismatischsten und am besten dokumentierten Tenorsaxofonisten des zeitgenössischen Jazz. Zahlreiche eigene Projekte ganz unterschiedlicher Couleur schmücken seine Vita, aber auch Aufnahmen mit Mike Formanek, Mark Helias oder Ben Monder. Josef Dumoulin kann sich über den Ruf freuen, den Sound des Klaviers und des E-Pianos erneuert, vielleicht sogar revolutioniert zu haben. Seine Klangexperimente hat er in ungezählten Konstellationen eingesetzt, unter anderem bei Nate Wooley oder in Sun-Mi Hongs BIDA Orchestra. Sein Landsmann, der junge Schlagzeuger Samuel Ber, gilt als eines der aufregendsten Talente des belgischen Jazz. Einige bezeichnen den 30jährigen, der unter anderem mit dem Trio Pentadox für Aufmerksamkeit sorgte, gar als Visionär.
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ACHTUNG! ANDERER SPIELORT!
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So, 11. Jänner 2026, 20:00 Uhr
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![]() DAN WEISS QUARTET AUSVERKAUFT!!! Tickets: Euro 30,00 / 22,00 DAN WEISS QUARTET Dan Weiss hat wieder zugeschlagen! Nach dem gefeierten Album Even Odds (Cygnus Recordings) mit Miguel Zenon (alto sax) und Matt Mitchell (piano) hat der Schlagzeuger wieder als Bandleader und Komponist soeben mit einer weiteren Starbesetzung sein neues Opus mit dem Titel Unclassified Affections (PI Records) unter die Leute gebracht. Ist das ein Wurf!
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![]() KUHN FU & SOFIA SALVO Bild: Peer Kugler Sa, 7. Februar 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 30,00 / 22,00 KUHN FU & SOFIA SALVO Diese Band macht ihrem martialischen Namen alle Ehre. KUHN FU bringt eine enorme Energie auf die Bühne und ist zugleich eine Demonstration des wundersamen Ensemblegeistes in der Musik. Die multikulturelle Jazz-Rock-Psychedelia-Band wurde 2012 gegründet und hat bisher ganze 7 (sieben!) Studio-Alben veröffentlicht. Die Band, die vom Berliner Gitarristen und Komponisten Christian Kühn geleitet wird, ist berüchtigt für ihre energiegeladenen Auftritte, dampfende Shows, die so im Jazzbereich kaum zu finden sind. Die Musik von KUHN FU ist eine eigensinnige Form von Jazzrock oder Rockjazz, eine einzigartige Balance zwischen Postrock und Klischees, zwischen Parodie und großer Ernsthaftigkeit, voller Energie und drängender Eigenwilligkeit: Zappa trifft Kabarett, Surfsounds und Metal-Riffs reiten auf dem Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python als Paten zur Seite stehen. So darf Jazz oder das Improv-Zeug heute daherkommen, wenig gekämmt und risikobereit. Wir verneigen uns.
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![]() TRIO ANJALI Bild: Trio Anjali ![]() Mo, 9. Februar 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 15,00 / 10,00 TRIO ANJALI bewegt sich an der Schnittstelle von freier Improvisation und zeitgenössischer Klangforschung. Stimme, Saxophon und Klavier agieren gleichberechtigt und entfalten mit erweiterten Spieltechniken, präziser Interaktion und hoher Präsenz einen offenen, zugleich konzentrierten Ensembleklang. Form entsteht im Moment: musikalische Ideen werden spontan entwickelt, verdichtet und zugespitzt. Die bislang zwei veröffentlichten Tonträger dokumentieren ein waches, dynamisches Trio, das mit großer Sensibilität aufeinander reagiert und den kreativen Augenblick ins Zentrum stellt. The Styrian Improvisers Orchestra: |
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![]() James Brandon Lewis AUSVERKAUFT !!! Tickets: Euro 35,00 / 27,00 JAMES BRANDON LEWIS TRIO Beim gefürchteten Down Beat Critics Poll wurde James Brandon Lewis noch im Jahre 2020 als Sieger in der Kategorie Rising Star der Disziplin Tenor Saxophone gereiht, und beim Deutschen Jazzpreis 2023 wurde sein Quartett als „Band des Jahres international“ ausgezeichnet. Jetzt steht der Junge aus Buffalo auf der Stockwerk-Bühne - welch steile Karriere! James Brandon Lewis hat sich in etwas mehr als einem Jahrzehnt zu einem der gefeiertsten jungen Aushängeschilder des Jazz entwickelt, ein naturbelassener Künstler, der mit den aufrührerischen Saxophon-Erkundungen von John Coltrane, Albert Ayler und Sonny Rollins einen persönlichen Platz für seine einnehmende Mischung aus Gospel, Blues und R&B geschaffen hat. Lassen wir aber einmal Marc Ribot anstelle unser das Wort: „Die Soli von James Brandon Lewis sind wie ein Jumbo-Jet, man muss ihnen auf der Piste viel Platz zum Starten und Landen geben. Denn sie sind riesig, nicht nur in Bezug auf Sound, Schnitt, Seele, Ideen, Energie und Originalität, sondern weil sie eine kostbare Ladung tragen: das lebendige Erbe von John Coltrane. Ich spreche nicht von einer gekonnten Reproduktion eines historischen Jazzsounds durch einen jungen Löwen, sondern vom Mut eines jungen Künstlers, die spirituelle Herausforderung anzunehmen – das zu kanalisieren, was kanalisiert werden muss.“ Amen.
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![]() Johannes Dickbauer Mi, 11. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 JBBG Smål, featuring Johannes Dickbauer Endlich! In der langen Liste der Star- und Kometengäste unserer Sonderreihe Grand Riserva mit der JBBG Smål, dem „Taschenformat“ der Jazz Big Band Graz, ist Johannes Dickbauer der erste Geiger. Und mithin auch der Erste Geiger (Achtung, Wortspiel!). Johannes, der Neffe des bekannten österreichischen Holzbläsers Klaus Dickbauer, ist für seine veritable künstlerische Bandbreite bekannt und sowohl als Solist, Kammermusiker, Jazzer und Volksmusikant sowie gleichermaßen als Komponist wie mit seinen Ensembles in ganz Europa unterwegs. So war dieser Dickbauer u. a. Mitglied des radio.string.quartet.vienna, mit dem er drei Alben für das Label ACT einspielte, ist Mitglied von Johannes Berauer's Ensembleprojekt The Vienna Chamber Diaries und war mit seiner eigenen neuen Band J.D.HIVE als Vertreter Österreichs bei der jazzahead in Bremen. Und mit Onkel Klaus und Bruder Stephan spielt Johannes freilich auch im illustren Oktett Dickbauer Collective. Daneben war Johannes Dickbauer Gastprofessor an der Kunstuniversität Graz (2014) und am Mozarteum Salzburg (2019) und ist seit Oktober 2022 Professur für Jazz-Violine am Institut für Jazz und Improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
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![]() BROM; Bild: Peter Schindelbeck grazjazznacht Tickets: Euro 25,00 / 18,00 BROM Also wirklich, die drei Herren vorzustellen, hieße Staub in unser Büro tragen. Der Bassist Jan Roder und der Schlagzeuger Christian Marien haben ja sowieso schon einen Meldezettel im Stockwerk ausgefüllt. Sie waren bereits in Konstellationen sondern Zahl im Haus am Jakominiplatz. Und Bandleader Alexander Beierbach ist am besten Weg dazu. Einmal war er mit dem Quartett Absolutely Sweet Marie (und der Musik Bob Dylans) da, ein ander Mal mit dem gegenständlichen Trio, über dessen Namen wir allerdings noch immer rätseln. Wird doch das chemische Element Brom, ein rotbraunes, giftiges Halogen mit einem stechenden Geruch, in der Medizin als Beruhigungsmittel auf den Plan gerufen. Hoppla, brauchen wir nicht, wir sind ganz gefasst auf dieses spannende Trio rund um den Saxophonisten Beierbach, der uns unter anderen ja auch schon vom Hannes Zerbe Jazz Orchester her vertraut ist. Die experimentelle Berliner Methodik dieses Trios scheint leicht zu beschreiben. Seit 2010 forscht BROM an selbst generierten, offenen Kompositionen aus der Feder Beierbachs. Für ihn und seine Laborkollegen Roder und Marien fungieren sie als Ausgangspunkte für einen spontanen Reaktions- und Interaktionsprozess, der von ausladenden solistischen Diagnosen und kollektiven Entladungen geprägt ist. Komponierte und improvisierte Teile sind dabei eng miteinander verwoben, eh klar. Frisch gezapft wirkt das stets auch kontrolliert und zurückhaltend und trotz durchbrechender Abstraktheit immer im Fluss. Da scheint immer irgendetwas im Busch, zweideutig und in einer ergreifenden ästhetischen Unschärfe.
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![]() Julie Sassoon Fr, 20. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 JULIE SASSOON QUARTET Seit dem Erfolg ihres letzten Albums Voyages, das sowohl in Europa als auch in den USA von der Kritik gefeiert wurde, hat das glänzend besetzte Julie Sassoon Quartet auf Jazzfestivals und in Clubs in ganz Europa und Großbritannien gespielt. Zu den Highlights zählten ausverkaufte Konzerte beim London Jazz Festival und in der Elbphilharmonie Hamburg. Voyages wurde als eine der herausragendsten zeitgenössischen Jazz-Aufnahmen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und war Jazzalbum des Monats im Guardian. Sassoon ist ein faszinierendes Original, ihr Spiel pulsiert vor Dramatik, und ihre Vorliebe für die tieferen Register der Tastatur erinnert daran, wie laut und unheimlich ein Klavier sein kann. Die Geister von Debussy und Bartók kämpfen während vieler ihrer Höhenflüge um die Prominenz. An anderer Stelle erinnern ihre zyklischen Themen und ihre klinische Präzision an Steve Reich oder gar an Programme für digitale Musik. Aber vielleicht sind die Stücke selbst die wahren Stars dieser Band. Sie besitzen die ganze Komplexität und Vielfalt von Mini-Symphonien, sind gefühlvoll, lebhaft intelligent und innovativ. Das ist Musik, die lyrische Formschönheit mit Ausbrüchen kompromissloser Abstraktion verbindet.
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![]() Luís Vicente Fr, 27. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 LUIS VICENTE TRIO Die Musik des portugiesischen Trompeters Luís Vicente zeichnet sich seit jeher durch Offenheit aus und enthüllt eine inhärente Reinheit des Ausdrucks, in der Ideen und Werte artikuliert, ausgetauscht und kultiviert werden, ohne dass es unnötiger Aufregung bedarf. Auf Come Down Here (clean feed), dem gegenständlichen Programm, greift unser Luís erneut nach außen, öffnet die Kanäle der großzügigen Kommunikation wieder und trifft sich zum mit Spannung erwarteten Nachfolger des beeindruckenden Debüts des Trios aus dem Jahr 2021, Chanting In The Name Of. Das besagte neue Album weist die gleiche Sicherheit in Bezug auf Stil, Phrasierung und Dynamik auf wie sein kraftvoller Vorgänger und lädt ein, sich in sechs tiefgründige rituelle Zonen einzutauchen, in denen Vicentes Kompositionen eine Reihe strenger Erzählungen bilden, die an Mythen und Mysterien erinnern. Aber es markiert auch eine bedeutende Entwicklung des Trios, die von aufkeimender Überzeugung und ästhetischem Wachstum geprägt ist. Ständig wechselnde Stimmungen und Sounds, von pointillistischen Zeremonien bis hin zu dreisten Brokaten überschwänglicher Melodien, von finsterem Schmoren bis hin zu geschäftigem Trubel, ist jeder Moment hier durchdrungen von der Quintessenz des Jazz, einem elementaren Geist, der durch diese großzügige Musik fließt.
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![]() Thomas Berghammer, Cene Resnik Bild: Peter Purgar, Peter Hutter Do, 9. April 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 UNITY M Über fünf Jahre sind ins Land gezogen, seit das Quartett UNIT M im Rahmen des Slowenisch-Österreichischen Kulturjahres im Stockwerk zugange war. Das war ein Hochamt zwischen Free Jazz und purer Improvisationsmusik, einer Musik, die mit einem besonderen Fokus zur Erforschung innovativer Klänge sowie der Fassaden-Renovierung harmonischer Gestaltung angetreten ist. Um nicht zuletzt auch melodische Möglichkeiten verschiedener Pentatoniken und symmetrischen Skalen auszuloten. Das freie, gleichberechtigte Zusammenspiel, in dem ständig neue Regeln ausgehandelt und formuliert werden, dürfen wir uns jetzt auch in der neuen Besetzung mit Gerald Cleaver erwarten. Der prominente US-Schlagzeuger, der seit wenigen Jahren auch ein besonderes Naheverhältnis zu Graz pflegt, zeichnet sich durch ein kraftvolles, nuanciertes und technisch hochversiertes Spiel aus. Seine Wurzeln in der Jazz-Szene von Detroit verbinden sich mit einer ausgeprägten, energiegeladenen Improvisationskunst. Viele verschiedene Ansätze und Entwicklungen fließen also in die zeitgenössisch oppositionelle Musik von Unity M. ein. Melismen und Rhythmen aus mitteleuropäischer Musik, westafrikanischer Musik und verschiedener Jazz-Stilistiken - verpackt in jener entscheidenden Gestaltung und Ausdrucksweise, die aus der Aufführungspraxis des Free Jazz und der freien Improvisation hervorgeht.
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Sa, 18. April 2026, 20:00 Uhr
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Do, 30. April 2026, 20:00 Uhr
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Mi, 6. Mai 2026, 20:00 Uhr
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![]() Bettina Wenzel, Bild: Bernd Lauber Do, 7. Mai 2026, 20:00 Uhr
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Fr, 8. Mai 2026, 20:00 Uhr
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Fr, 15. Mai 2026, 20:00 Uhr
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Fr, 22. Mai 2026, 20:30 Uhr
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VERSCHOBEN AUF 2027!!!
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Mi, 3. Juni 2026, 20:00 Uhr
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Sa, 13,Juni 2026, 21:00 Uhr
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Fr, 19. Juni 2026, 20:30 Uhr
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ABGESAGT !!!
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