31 Jahre STOCKWERKJAZZ |
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![]() Tony Malaby Fr, 9. Jänner 2026, 20:00 Uhr Der ungewöhnlichste Sound bei möglichst gewöhnlicher Besetzung. Zum zehnjährigen Jubiläum dieses belgisch-amerikanischen Trios zeigt die Firma rund um Toni Malaby mit ihrer neuen CD „Trees On Wheeles", dass sie eine der aufregendsten Kleinformationen im zeitgenössischen Jazz ist und liefert ein erfrischendes Paradebeispiel dafür, wie experimentell man sich im Jazz heute noch bewegen kann, ohne zum Manöver Free Jazz blasen zu müssen. Tony Malaby ist einer der charismatischsten und am besten dokumentierten Tenorsaxofonisten des zeitgenössischen Jazz. Zahlreiche eigene Projekte ganz unterschiedlicher Couleur schmücken seine Vita, aber auch Aufnahmen mit Mike Formanek, Mark Helias oder Ben Monder. Josef Dumoulin kann sich über den Ruf freuen, den Sound des Klaviers und des E-Pianos erneuert, vielleicht sogar revolutioniert zu haben. Seine Klangexperimente hat er in ungezählten Konstellationen eingesetzt, unter anderem bei Nate Wooley oder in Sun-Mi Hongs BIDA Orchestra. Sein Landsmann, der junge Schlagzeuger Samuel Ber, gilt als eines der aufregendsten Talente des belgischen Jazz. Einige bezeichnen den 30jährigen, der unter anderem mit dem Trio Pentadox für Aufmerksamkeit sorgte, gar als Visionär.
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ACHTUNG! ANDERER SPIELORT!
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So, 11. Jänner 2026, 20:00 Uhr
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![]() DAN WEISS QUARTET AUSVERKAUFT!!! Tickets: Euro 30,00 / 22,00 DAN WEISS QUARTET Dan Weiss hat wieder zugeschlagen! Nach dem gefeierten Album Even Odds (Cygnus Recordings) mit Miguel Zenon (alto sax) und Matt Mitchell (piano) hat der Schlagzeuger wieder als Bandleader und Komponist soeben mit einer weiteren Starbesetzung sein neues Opus mit dem Titel Unclassified Affections (PI Records) unter die Leute gebracht. Ist das ein Wurf!
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![]() KUHN FU & SOFIA SALVO Bild: Peer Kugler Sa, 7. Februar 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 30,00 / 22,00 KUHN FU & SOFIA SALVO Diese Band macht ihrem martialischen Namen alle Ehre. KUHN FU bringt eine enorme Energie auf die Bühne und ist zugleich eine Demonstration des wundersamen Ensemblegeistes in der Musik. Die multikulturelle Jazz-Rock-Psychedelia-Band wurde 2012 gegründet und hat bisher ganze 7 (sieben!) Studio-Alben veröffentlicht. Die Band, die vom Berliner Gitarristen und Komponisten Christian Kühn geleitet wird, ist berüchtigt für ihre energiegeladenen Auftritte, dampfende Shows, die so im Jazzbereich kaum zu finden sind. Die Musik von KUHN FU ist eine eigensinnige Form von Jazzrock oder Rockjazz, eine einzigartige Balance zwischen Postrock und Klischees, zwischen Parodie und großer Ernsthaftigkeit, voller Energie und drängender Eigenwilligkeit: Zappa trifft Kabarett, Surfsounds und Metal-Riffs reiten auf dem Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python als Paten zur Seite stehen. So darf Jazz oder das Improv-Zeug heute daherkommen, wenig gekämmt und risikobereit. Wir verneigen uns.
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![]() TRIO ANJALI Bild: Trio Anjali ![]() Mo, 9. Februar 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 15,00 / 10,00 TRIO ANJALI bewegt sich an der Schnittstelle von freier Improvisation und zeitgenössischer Klangforschung. Stimme, Saxophon und Klavier agieren gleichberechtigt und entfalten mit erweiterten Spieltechniken, präziser Interaktion und hoher Präsenz einen offenen, zugleich konzentrierten Ensembleklang. Form entsteht im Moment: musikalische Ideen werden spontan entwickelt, verdichtet und zugespitzt. Die bislang zwei veröffentlichten Tonträger dokumentieren ein waches, dynamisches Trio, das mit großer Sensibilität aufeinander reagiert und den kreativen Augenblick ins Zentrum stellt. The Styrian Improvisers Orchestra:
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![]() James Brandon Lewis AUSVERKAUFT !!! Tickets: Euro 35,00 / 27,00 JAMES BRANDON LEWIS TRIO Beim gefürchteten Down Beat Critics Poll wurde James Brandon Lewis noch im Jahre 2020 als Sieger in der Kategorie Rising Star der Disziplin Tenor Saxophone gereiht, und beim Deutschen Jazzpreis 2023 wurde sein Quartett als „Band des Jahres international“ ausgezeichnet. Jetzt steht der Junge aus Buffalo auf der Stockwerk-Bühne - welch steile Karriere! James Brandon Lewis hat sich in etwas mehr als einem Jahrzehnt zu einem der gefeiertsten jungen Aushängeschilder des Jazz entwickelt, ein naturbelassener Künstler, der mit den aufrührerischen Saxophon-Erkundungen von John Coltrane, Albert Ayler und Sonny Rollins einen persönlichen Platz für seine einnehmende Mischung aus Gospel, Blues und R&B geschaffen hat. Lassen wir aber einmal Marc Ribot anstelle unser das Wort: „Die Soli von James Brandon Lewis sind wie ein Jumbo-Jet, man muss ihnen auf der Piste viel Platz zum Starten und Landen geben. Denn sie sind riesig, nicht nur in Bezug auf Sound, Schnitt, Seele, Ideen, Energie und Originalität, sondern weil sie eine kostbare Ladung tragen: das lebendige Erbe von John Coltrane. Ich spreche nicht von einer gekonnten Reproduktion eines historischen Jazzsounds durch einen jungen Löwen, sondern vom Mut eines jungen Künstlers, die spirituelle Herausforderung anzunehmen – das zu kanalisieren, was kanalisiert werden muss.“ Amen.
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![]() Johannes Dickbauer Mi, 11. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 JBBG Smål, featuring Johannes Dickbauer Endlich! In der langen Liste der Star- und Kometengäste unserer Sonderreihe Grand Riserva mit der JBBG Smål, dem „Taschenformat“ der Jazz Big Band Graz, ist Johannes Dickbauer der erste Geiger. Und mithin auch der Erste Geiger (Achtung, Wortspiel!). Johannes, der Neffe des bekannten österreichischen Holzbläsers Klaus Dickbauer, ist für seine veritable künstlerische Bandbreite bekannt und sowohl als Solist, Kammermusiker, Jazzer und Volksmusikant sowie gleichermaßen als Komponist wie mit seinen Ensembles in ganz Europa unterwegs. So war dieser Dickbauer u. a. Mitglied des radio.string.quartet.vienna, mit dem er drei Alben für das Label ACT einspielte, ist Mitglied von Johannes Berauer's Ensembleprojekt The Vienna Chamber Diaries und war mit seiner eigenen neuen Band J.D.HIVE als Vertreter Österreichs bei der jazzahead in Bremen. Und mit Onkel Klaus und Bruder Stephan spielt Johannes freilich auch im illustren Oktett Dickbauer Collective. Daneben war Johannes Dickbauer Gastprofessor an der Kunstuniversität Graz (2014) und am Mozarteum Salzburg (2019) und ist seit Oktober 2022 Professur für Jazz-Violine am Institut für Jazz und Improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
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![]() BROM; Bild: Peter Schindelbeck grazjazznacht Tickets: Euro 25,00 / 18,00 BROM Also wirklich, die drei Herren vorzustellen, hieße Staub in unser Büro tragen. Der Bassist Jan Roder und der Schlagzeuger Christian Marien haben ja sowieso schon einen Meldezettel im Stockwerk ausgefüllt. Sie waren bereits in Konstellationen sondern Zahl im Haus am Jakominiplatz. Und Bandleader Alexander Beierbach ist am besten Weg dazu. Einmal war er mit dem Quartett Absolutely Sweet Marie (und der Musik Bob Dylans) da, ein ander Mal mit dem gegenständlichen Trio, über dessen Namen wir allerdings noch immer rätseln. Wird doch das chemische Element Brom, ein rotbraunes, giftiges Halogen mit einem stechenden Geruch, in der Medizin als Beruhigungsmittel auf den Plan gerufen. Hoppla, brauchen wir nicht, wir sind ganz gefasst auf dieses spannende Trio rund um den Saxophonisten Beierbach, der uns unter anderen ja auch schon vom Hannes Zerbe Jazz Orchester her vertraut ist. Die experimentelle Berliner Methodik dieses Trios scheint leicht zu beschreiben. Seit 2010 forscht BROM an selbst generierten, offenen Kompositionen aus der Feder Beierbachs. Für ihn und seine Laborkollegen Roder und Marien fungieren sie als Ausgangspunkte für einen spontanen Reaktions- und Interaktionsprozess, der von ausladenden solistischen Diagnosen und kollektiven Entladungen geprägt ist. Komponierte und improvisierte Teile sind dabei eng miteinander verwoben, eh klar. Frisch gezapft wirkt das stets auch kontrolliert und zurückhaltend und trotz durchbrechender Abstraktheit immer im Fluss. Da scheint immer irgendetwas im Busch, zweideutig und in einer ergreifenden ästhetischen Unschärfe.
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![]() Julie Sassoon Fr, 20. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 JULIE SASSOON QUARTET Seit dem Erfolg ihres letzten Albums Voyages, das sowohl in Europa als auch in den USA von der Kritik gefeiert wurde, hat das glänzend besetzte Julie Sassoon Quartet auf Jazzfestivals und in Clubs in ganz Europa und Großbritannien gespielt. Zu den Highlights zählten ausverkaufte Konzerte beim London Jazz Festival und in der Elbphilharmonie Hamburg. Voyages wurde als eine der herausragendsten zeitgenössischen Jazz-Aufnahmen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und war Jazzalbum des Monats im Guardian. Sassoon ist ein faszinierendes Original, ihr Spiel pulsiert vor Dramatik, und ihre Vorliebe für die tieferen Register der Tastatur erinnert daran, wie laut und unheimlich ein Klavier sein kann. Die Geister von Debussy und Bartók kämpfen während vieler ihrer Höhenflüge um die Prominenz. An anderer Stelle erinnern ihre zyklischen Themen und ihre klinische Präzision an Steve Reich oder gar an Programme für digitale Musik. Aber vielleicht sind die Stücke selbst die wahren Stars dieser Band. Sie besitzen die ganze Komplexität und Vielfalt von Mini-Symphonien, sind gefühlvoll, lebhaft intelligent und innovativ. Das ist Musik, die lyrische Formschönheit mit Ausbrüchen kompromissloser Abstraktion verbindet.
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![]() Luís Vicente Fr, 27. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Die Musik des portugiesischen Trompeters Luís Vicente zeichnet sich seit jeher durch Offenheit aus und enthüllt eine inhärente Reinheit des Ausdrucks, in der Ideen und Werte artikuliert, ausgetauscht und kultiviert werden, ohne dass es unnötiger Aufregung bedarf. Auf Come Down Here (clean feed), dem gegenständlichen Programm, greift unser Luís erneut nach außen, öffnet die Kanäle der großzügigen Kommunikation wieder und trifft sich zum mit Spannung erwarteten Nachfolger des beeindruckenden Debüts des Trios aus dem Jahr 2021, Chanting In The Name Of. Das besagte neue Album weist die gleiche Sicherheit in Bezug auf Stil, Phrasierung und Dynamik auf wie sein kraftvoller Vorgänger und lädt ein, sich in sechs tiefgründige rituelle Zonen einzutauchen, in denen Vicentes Kompositionen eine Reihe strenger Erzählungen bilden, die an Mythen und Mysterien erinnern. Aber es markiert auch eine bedeutende Entwicklung des Trios, die von aufkeimender Überzeugung und ästhetischem Wachstum geprägt ist. Ständig wechselnde Stimmungen und Sounds, von pointillistischen Zeremonien bis hin zu dreisten Brokaten überschwänglicher Melodien, von finsterem Schmoren bis hin zu geschäftigem Trubel, ist jeder Moment hier durchdrungen von der Quintessenz des Jazz, einem elementaren Geist, der durch diese großzügige Musik fließt.
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![]() Thomas Berghammer, Cene Resnik Bild: Peter Purgar, Peter Hutter Do, 9. April 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Über fünf Jahre sind ins Land gezogen, seit das Quartett UNIT M im Rahmen des Slowenisch-Österreichischen Kulturjahres im Stockwerk zugange war. Das war ein Hochamt zwischen Free Jazz und purer Improvisationsmusik, einer Musik, die mit einem besonderen Fokus zur Erforschung innovativer Klänge sowie der Fassaden-Renovierung harmonischer Gestaltung angetreten ist. Um nicht zuletzt auch melodische Möglichkeiten verschiedener Pentatoniken und symmetrischen Skalen auszuloten. Das freie, gleichberechtigte Zusammenspiel, in dem ständig neue Regeln ausgehandelt und formuliert werden, dürfen wir uns jetzt auch in der neuen Besetzung mit Gerald Cleaver erwarten. Der prominente US-Schlagzeuger, der seit wenigen Jahren auch ein besonderes Naheverhältnis zu Graz pflegt, zeichnet sich durch ein kraftvolles, nuanciertes und technisch hochversiertes Spiel aus. Seine Wurzeln in der Jazz-Szene von Detroit verbinden sich mit einer ausgeprägten, energiegeladenen Improvisationskunst. Viele verschiedene Ansätze und Entwicklungen fließen also in die zeitgenössisch oppositionelle Musik von Unity M. ein. Melismen und Rhythmen aus mitteleuropäischer Musik, westafrikanischer Musik und verschiedener Jazz-Stilistiken - verpackt in jener entscheidenden Gestaltung und Ausdrucksweise, die aus der Aufführungspraxis des Free Jazz und der freien Improvisation hervorgeht.
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![]() Björn Lücker Sa, 18. April 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 18,00 Wie kann man es schöner sagen?! „Ich mag mit viel Autorität gespielte Unschärfe und die Rauheit und Offenheit, die daraus entstehen kann.“ Also sprach Björn Lücker, renommierter Trommelhaudegen und Maler zu Hamburg sowie visionärer Kapellmeister des Berlin Ensembles. Lücker gilt als bedeutende Figur des europäischen Gegenwartsjazz. Er bewegt sich dort, wo sich andere nicht mehr bewegen, in jenen seltenen Zwischenräumen, die die Postpostmoderne offengelassen hat. Diese ist ja keine bloße Fortsetzung, sondern eine kritische Auseinandersetzung und teilweise Überwindung der postmodernen Beliebigkeit. Avantgarde, Contemporary, neue Formen, wer kennt die Namen, zählt die Toten? Freilich bleibt alles im Spannungsbereich zwischen Komposition und freiem Spiel, in der explosiven Beziehung von Materie und Antimaterie, wie wir nach den jüngsten Frohbotschaften aus Genf fast geneigt sind zu sagen. Auf alle Fälle geht’s um ein dichtes, lebendiges Interplay, wie uns das Debütalbum des Ensembles eindrucksvoll vor Ohren führt. Im Björn Lücker Berlin Ensemble entfaltet sich Jazz mit quicklebendigem Interplay, expressiven Solisten, tiefer Emotionalität und subtiler Abstraktion. Da berühren sich Momente aus Blues, Hard Bop, Free Jazz, Charles Mingus, Ornette Coleman oder Alexander von Schlippenbach, durch die das Björn Lücker Berlin Ensemble souverän durchmanövriert. Und mit Rudi Mahall, Henrik Walsdorff, John Schröder und Lars Gühlcke hat sich der Hamburger Schlagzeuger, Komponist und Bandleader Björn Lücker seine „Traumbesetzung“ glatt in der Berliner Szene geangelt.
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![]() Mareike Wiening, Bild: Luke Marantz Do, 30. April 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Mit dem prominent besetzten US-Quintett der deutschen Schlagzeugerin und Komponistin Mareike Wiening schließt sich das Stockwerk Graz auch heuer wieder den weltweiten Feierlichkeiten zum UNESCO International Day Of Jazz an. Nach Dubai (VAE) im Vorjahr rüstet sich diesmal zum 15-jährigen Jubiläum des Unbeweglichen Festes die Stadt Chicago als Host City des Jazz Day mit einem Großaufgebot an Jazzstars. Der International Jazz Day geht mit Tausenden von Veranstaltungen in über 190 Ländern inklusive des großen, global übertragenen Hauptkonzerts in der Lyrischen Oper Chicago über die Bühnen. Diesem Aufgebot wird mit Kurator Herbie Hancock auch der Initiator, Schutzpatron und UNESCO-Botschafter für interkulturellen Dialog angehören. Herbie gilt mit seinen heute 86 Jahren ja als der große Sohn Chicagos als Weltjazzstadt und hat uns vor ein paar Jahren diesbezüglich schon ein hübsches Briefchen geschrieben.
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![]() Bettina Wenzel, Bild: Bernd Lauber Mi, 6. Mai 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 20,00 / 15,00 Die ausgebildete Stimmakrobatin, geschult am renommierten Centre Artistique Roy Hart in Frankreich, bewegt sich souverän zwischen künstlerischer Forschung und performativer Explosion. Sie lotet die Extreme des Stimmklangs aus, dehnt Grenzen, sprengt Erwartungen und formt aus dem Rohmaterial Stimme komplexe, innovative Klangstrukturen. Bettina Wenzel aus Köln ist kein gewöhnlicher Sopran – sie ist wie ein Alien-Chor mit mehreren Kehlköpfen zur Auswahl. Mühelos changiert sie zwischen klassischer Präzision und experimenteller Stimmakrobatik, knarzt, flüstert, pfeift, singt und überrascht dabei stets mit technischer Raffinesse, wenn der eigene Atem zum Instrument wird. Im Zusammenspiel mit so erfinderischen und freigeistigen Musikern wie dem österreichischen Holzbläser Martin Zrost (Trio Lepschi), Meister des musikalischen Unernstes, sowie Seppo Gründler und Josef Klammer, den Grazer Pionieren der elektroakustischen Musik und der Emissionen auf Knopfdruck (Klammer&Gründler Duo), entsteht ein intermediales Geflecht aus Improvisation, Komposition und allerlei Geräuschlingen, Knisterchen und Blooploops. Versponnen und verschraubt zu einem unerhört unerhörten Klangabenteuer, das bisweilen selbst die Fantasie staunen lässt. Mit dabei als Special Guest ist diesmal der gefürchtete Trompeter Alfred Lang, der seit seinem Klassik- und Jazz-Studium in Graz stilistisch alles wegbläst, was ihm unter die Lippen kommt: von neuer Musik über freie Improvisation bis hin zu Balkanbeats, Rock’n’Roll und Drum’n’Bass. Wenn er nicht gerade Trompete spielt, komponiert, die Bigband Kulmination leitet, kann man ihn auch noch mit der sagenumwobenen Full Supa Band oder dem herrlich dissonanten Styrian Improvisers Orchestra hören. Ein Mann zwischen Jazz, Java und ziemlich was von Groove.
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![]() Bettina Wenzel Do, 7. Mai 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 15,00 / 10,00 "pop-up future" Die Kölner Stimmakrobatin Bettina Wenzel bereichert diese Begegnung als Dirigentin, Solistin und Chorstimme und verleiht dem großen Klangkörper STIO eine besondere Tiefe.
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![]() KENJI HERBERT TRIO, Bild: Victoria Nazarova Fr, 8. Mai 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 20,00 / 18,00 Lassen wir gleich den Preisträger zu Wort kommen: „Als ich für dieses Trio schrieb, hatte ich im Sinn, dass die Musik eher im Stil eines Songwriters sein sollte. Ich wollte etwas Eingängiges, das man durch Zuhören lernen und über das man improvisieren kann. Dies wiederum bedeutete, dass die Grundideen einen starken Charakter haben mussten und die Informationen, die ich der Band vermitteln wollte, kurz und prägnant sein mussten“.
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![]() Camilla Nebbia Fr, 15. Mai 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Wie eine Hyazinthe ist die argentinische Saxofonistin Camilla Nebbia in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen. Kaum in der Szene angekommen legte sie richtig los und schob ihre Triebe schnell und kräftig nach oben. Soweit der kleine Botaniker in uns. Die klassische Jazzphrasierung mit dem ach so leicht verzögerten Timing, ist bei Camila Nebbia eher am Atemfluss eines Bergsteigers orientiert, sodass ihre Musik natürlicher und ausdrucksstärker wirkt. Anstelle traditioneller melodischer Linien entwickelt sie häufig fragmentierte, gestische Phrasen. Diese wirken wie spontane Klangereignisse, die sich zu organischen Spannungsbögen verdichten. Form entsteht weniger durch Harmonie, sondern durch Dichte, Dynamik und Interaktion. Da schaut der 38-Jährigen bisweilen wohl der frühe Gato Barbieri - ihr verwichener Landsmann - über die Schulter. Soweit der kleine Prof. Filzmeier in uns.
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![]() Yvonne Moriel, Bild: Alex Gotter Fr, 22. Mai 2026, 20:30 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Was nach Sweetlife klingt, ist weit entfernt von bloßer musikalischer Zuckerglasur. Vielmehr serviert diese Band eine raffiniert gewürzte Mischung aus Jazz, Funk und cooler urbaner Lässigkeit.
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VERSCHOBEN AUF 2027!!!
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![]() WOLFGANG MUTHSPIEL CHAMBER TRIO ACHTUNG!!! ANDERER SPIELORT !!! Tickets: https://www.greith-haus.at/programm/ Was weiland seine Ursprünge am weltlichen Hof hatte, kann doch im Jazz, der weltlichsten aller musikalischen Genres ein nicht weniger dichtes Netzwerk auf den Plan rufen. Zumal der die Kammermusik so bestimmende Fokus auf die kommunikative Interaktion zwischen wenigen Musikern in der Jazz-Improvisation ja geradezu ein aufgelegter Elfmeter ist.
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![]() Peter Lehel Mi, 3. Juni 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Mit dem renommierten Saxofonisten Peter Lehel holt uns die JBBG Smål - Sie wissen schon: das Taschenformat der Jazz Big Band Graz - wieder einmal einen guten Jahrgang aus ihrer Gran Riserva, also höchste Qualitäts- und Reifeklassifizierung!
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![]() Sophie Abraham, Bild: Julia Wesely Sa, 13,Juni 2026, 21:00 Uhr Tickets: Euro 18,00 / 15,00 Die Präsentation ihres ersten Solo-Albums mit dem Titel Brothers (Cracked Anegg Records) brachte vor über vier Jahren im ausverkauften Stockwerk ein umjubeltes Konzert und geriet nicht nur für die Kronenzeitung „zum berührenden Seelenstriptease“ . Nun kommt die in den Niederlanden geborene und an der Grazer KUG zur klassischen Cellistin ausgebildete Musikerin Sophie Abraham mit ihrem nächsten Solo-Programm ins Haus am Jakominiplatz. War schon ihr Stockwerk-Debüt von kammermusikalischer Leidenschaft, Intimität und fragiler Anmut geprägt, verspricht nun schon der Titel des neuen Albums tiefe emotionale Versunkenheit. Ihre Promo-Tour zu The Beauty In Between (s. o.) beginnt im Musikverein Wien (4. Juni) und führt - vorerst - bis zum Sternenpark im Gesäuse (10. Oktober). Im Sternenpark, wie könnte es schöner sein! Sophie Abraham komponiert, interpretiert und improvisiert stets lustvoll zwischen Klassik, zeitgenössischen und jazz-afinen Kompositionen und experimentellen Klanglandschaften. Bereits während ihres Studiums in Graz bildete sie mit der Sängerin Angela Tröndle The Little Band from Gingerland, mit der sie auch die beiden Alben Time Out Time (2012) und Sir Prise (2014) aufgenommen hat. Wir erinnern uns. Nach Abschluss ihres Studiums in Wien spielte sie dort u. a. bei den Wiener Symphonikern, dem verwichenen RSO oder dem Volksopernorchester. Vor allem aber kennt man Sophie Abraham als das Cello im renommierten radio.string.quartet, dem sie nun auch schon wieder über zehn Jahre angehört. Lassen wir uns also auch mit The Beauty In Between wieder von der Schönheit ihrer Musik dazwischen erwischen!
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![]() DUO SUBSYSTEM & CASEY MOIR Fr, 19. Juni 2026, 20:30 Uhr Tickets: Euro 20,00 / 18,00 Seit vielen Jahren schon steht das einzigartige Duo Subsystem abseits allen Bierernstes für ein jazz-affines klangliches Spannungsfeld, das so intellektuell durchdacht wie spielfreudig ist. Der Clou: Der Sound ist größer als die Besetzung. Oder: Minimalbesetzung → maximaler Klangraum. Für dieses Projekt schreiben alle drei Musiker Stücke und entwerfen klare Improvisationskonzepte. Dabei nutzen sie vielfältige Einflüsse wie melodischen Kontrapunkt, dreistimmigen Satz, rhythmisches Material aus Lateinamerika und Westafrika, funkige Basslinien, Vogelstimmen und sogar Textdekonstruktionen, lassen aber dennoch viel Raum für spontane musikalische Aktionen. Minimal besetzt, maximal vertrackt und charmant unberechenbar.
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ABGESAGT !!!
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