24 Jahre STOCKWERKJAZZ

coming up spring 2018
Barry Altschul
Barry Altschul

coming up

STOCKWERKJAZZ

Di, 29. Mai 2018, 20:30 Uhr
BARRY ALTSCHUL TRIO (US)
Jon Irabagon (tenor sax), Joe Fonda (bass), Barry Altschul (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

THE 3DOM FACTOR

Die Legende, der Muskel und der Shootingstar.
Man kann sich das heute kaum mehr vorstellen, aber dieser alte Freak mit dem smarten Pferdeschwanz hat noch Ende der Sechziger in einer Band mit Chick Corea gespielt. Circle hieß das Ding, das Barry Altschul weltweit bekannt machte. Damals verwendete der Mann aus der South Bronx ein hohes Gretsch-Kit mit Zusatztrommeln und Perkussionsinstrumenten, das er nahtlos in einen Wirbelwind der Klangtechnik integrierte. Niemand klang so wie er, und seine nukleare Energie tat ihm gut, als er in den 70-ern mit Sam Rivers und Anthony Braxton am Kapitel der Jazz-Revolution schrieb.
Heute ist der grundlegende Ansatz für sein New Yorker Power-Trio, sich einfach frei zu spielen. Keine Noten, keine spezifischen Konzepte – nur spielen. Und das gleich mit Jon Irabagon an der Front, dem Shootingstar am Tenorsaxophon! Zwei Naturgewalten, die vom muskulösen Bass von Joe Fonda zusammengehalten werden. Achtung: keine Maiandacht!

 


Anush Apoyan
Anush Apoyan
Bild: Paulino Jiminez

coming up

STOCKWERKJAZZ

Mi, 30. Mai 2018, 20:30 Uhr
RADIO ERIWAN QUARTET (ARM / A / GR / UA)
Anush Apoyan (vocals), Werner Radzik (piano), Vasilis Koutsonanos (bass), Oleg Markov (drums)

Eintrittspreise: Euro 14,00 / 10,00
⇒ Reservierung

Radio Eriwan Quartet (AM)

Nein, nein, dieses Quartett war weder die Hauskapelle von Radio Eriwan, noch war Anush Apoyan die Nachrichtensprecherin des berüchtigten Radiosenders ohne Antenne. Welcher, so lehrt es uns die jüngere Zeitgeschichte, eine freie Erfindung des von staatlicher Propaganda unterdrückten Geistes war, die kleine Rache der Sowjetbürger für die Entbehrungen des Alltags sozusagen. Er war gewissermaßen so etwas wie ein Prolog politischer Witze, so wie man es bei uns seit jeher mit den Kärntnern hält.
In ihrer Geburtsstadt Eriwan war Anush Apoyan schon früh dem Jazz zugeneigt und hat ebendort auch viel Musik studiert, um schließlich an der Grazer KUG ihren Master-Abschluss in Jazzgesang zu machen.
Mit ihrem Quartett bringt die anmutige Sängerin nun Jazz-Songs ins Stockwerk, die in ihrer Heimat in den 60er und 70er-Jahren für Big Band und Filme komponiert wurden. Gespannt sein darf man bei der jungen Armenierin aber auch immer auf einige Volkslieder, die sie in ausgefallen charmanten Jazz-Fassungen zu entfalten versteht.