| 31 Jahre STOCKWERKJAZZ |
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![]() CO STREIFF - RUSS JOHNSON QUARTET
STOCKWERKJAZZ
Fr, 6. November 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Der Sound von Co Streiff ist unverkennbar. Mit ihrem warmen, charaktervollen Saxofonklang und einer ganz eigenen musikalischen Sprache schafft die Schweizer Saxofonistin und Komponistin atmosphärische Klangwelten, die zugleich feinfühlig, kraftvoll und voller Überraschungen sind. Ihre Kompositionen und ihre Spielweise verbinden musikalische Offenheit mit großer Ausdruckskraft. Viele werden Co Streiff noch aus ihrer Zeit beim längst vergangenen Vienna Art Orchestra (VAO) in Erinnerung haben. Doch ihre musikalische Reise reicht weit darüber hinaus: Als eigenständige Stimme der europäischen Jazzszene hat sie ihren ganz persönlichen Platz zwischen Komposition, Improvisation und klanglicher Experimentierfreude gefunden. Mit erhabener Souveränität bewegt sich Russ Johnson, einer der gefragtesten Trompeter des Contemporary Jazz in den USA, zwischen Jazz, improvisierter und zeitgenössischer Musik. Der virtuose Instrumentalist hat unter anderem mit Lee Konitz, Steve Swallow, Bill Frisell und Joe Lovano gespielt. Seit Jahren verbindet ihn eine enge musikalische Zusammenarbeit mit Co Streiff. Besonders spannend ist zu hören, wie sich im Quartett mit dem erfahrenen Bassisten Christian Weber und dem Schlagzeuger Gerry Hemingway ihre unterschiedlichen musikalischen Sprachen miteinander verbinden: die europäische, vielseitig verwurzelte Stimme von Co Streiff und die komplexe, an Jazz und New Music orientierte Stimme von Russ Johnson aus New York.
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![]() KEN VANDERMARK TRIO, Bild: Anna Lytton
STOCKWERKJAZZ
Mo, 9. November 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 Der Herr mit dem Holzfällerhemd hat mit so ziemlich allem gearbeitet, was die improvisierte Musikgeschichte an legendären Namen zu bieten hat: Fred Anderson, Peter Brötzmann, Ikue Mori, Terrie Ex, Getachew Mekuria oder Akira Sakata. Ken Vandermark, bekannt für seine Pionierarbeit, aber auch für das so hoch angesehene wie dotierte MacArthur Fellowship, leitet die Musikerkooperative Catalytic Sound – und spielt Saxophon und Klarinette offenbar immer noch lieber, als sich auf Lorbeeren auszuruhen. Nate Wooley wiederum gilt als „ikonoklastischer Trompeter“ und gehört zu jener seltenen Sorte Musiker, die eine Trompete so behandeln, als hätte sie nie jemandem erklärt, wofür sie eigentlich gedacht ist. Seine Arbeit hat ihn zu einem der markantesten Vertreter der zeitgenössischen improvisierten Musik gemacht. Und dann ist da Paul Lytton: eine lebende Legende der britischen Improvisationsszene, Weggefährte von Derek Bailey und Evan Parker und einer der Musiker, die das Schlagzeug schon vor Jahrzehnten vom Korsett des Takthaltens befreiten. Membranen, Elektronik, selbstgebaute Instrumente – Hauptsache, es macht musikalisch Sinn. Oder zumindest ein interessantes Geräusch. Vandermark und Wooley verbindet eine fast zehnjährige Zusammenarbeit; mit Lytton treffen sie auf einen Musiker, mit dem beide bereits mehrfach gespielt und aufgenommen haben. Drei Generationen improvisierter Musik, drei radikal eigenständige Stimmen – und keine Gebrauchsanweisung.
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![]() DAVE REMPIS
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Fr, 13. November 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 20,00 / 15,00 Fünf Mal war der unerschrockene, expressive Saxophonist schon zu Gast im Stockwerk. Zuletzt am 12. März 2025 mit The Outskirts, zusammen mit Ingebrigt Håker Flaten (Bass) und Frank Rosaly (Drums). Für unseren kleinen Chicago-Schwerpunkt kommt uns nun sein bassloses Trio gerade recht. Dieses lehrt uns unter anderem, dass jedes Mallet-Instrument ein Schlaginstrument ist, aber nicht jedes Schlaginstrument ein Mallet-Instrument. Obwohl beide seiner Begleiter mit Schlägeln und Sticks zugange sind. Saxophonist Dave Rempis, verlässliche Zentralfigur der Improvisationsmusik aus Chicagos Neigungsgruppe Free Jazz, kommt erstmals mit diesem hartgesottenen Trio, das drei besonders kreative Improvisationsmusiker aus Chicago vereint, deren Schaffen weltweit Anerkennung genießt. Das Trio kam erstmals im „Hungry Brain“ in Chicago zusammen – im Rahmen einer einmonatigen Donnerstag-Residenz, die Rempis im September 2024 organisierte. Die Band zeichnet sich „durch ein seltenes, gemeinsames Atmen aus“, erklärt uns der Bandleader, der es ja wissen muss. „Jede Bewegung dient der Entfaltung des spontanen Klangs.“ Anlässlich der Veröffentlichung ihres Debütalbums Dial Up (Aerophonic Records) geht Rempis nun endlich mit Jason Adasiewicz und Chris Corsano auf Tournee – alle mit ordentlich Spielwut im Bauch. Musikalisch erzeugt das Trio eine hochgradig fokussierte Klangpalette. Diese Wellen sind jedoch nicht ungestüm, sie ebben und fließen logisch und geduldig aus einfachen und klar definierten Quellen.
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