| 31 Jahre STOCKWERKJAZZ |
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![]() Luís Vicente
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Fr, 27. März 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 LUIS VICENTE TRIO Die Musik des portugiesischen Trompeters Luís Vicente zeichnet sich seit jeher durch Offenheit aus und enthüllt eine inhärente Reinheit des Ausdrucks, in der Ideen und Werte artikuliert, ausgetauscht und kultiviert werden, ohne dass es unnötiger Aufregung bedarf. Auf Come Down Here (clean feed), dem gegenständlichen Programm, greift unser Luís erneut nach außen, öffnet die Kanäle der großzügigen Kommunikation wieder und trifft sich zum mit Spannung erwarteten Nachfolger des beeindruckenden Debüts des Trios aus dem Jahr 2021, Chanting In The Name Of. Das besagte neue Album weist die gleiche Sicherheit in Bezug auf Stil, Phrasierung und Dynamik auf wie sein kraftvoller Vorgänger und lädt ein, sich in sechs tiefgründige rituelle Zonen einzutauchen, in denen Vicentes Kompositionen eine Reihe strenger Erzählungen bilden, die an Mythen und Mysterien erinnern. Aber es markiert auch eine bedeutende Entwicklung des Trios, die von aufkeimender Überzeugung und ästhetischem Wachstum geprägt ist. Ständig wechselnde Stimmungen und Sounds, von pointillistischen Zeremonien bis hin zu dreisten Brokaten überschwänglicher Melodien, von finsterem Schmoren bis hin zu geschäftigem Trubel, ist jeder Moment hier durchdrungen von der Quintessenz des Jazz, einem elementaren Geist, der durch diese großzügige Musik fließt.
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![]() Thomas Berghammer, Cene Resnik Bild: Peter Purgar, Peter Hutter
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Do, 9. April 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 25,00 / 18,00 UNITY M Über fünf Jahre sind ins Land gezogen, seit das Quartett UNIT M im Rahmen des Slowenisch-Österreichischen Kulturjahres im Stockwerk zugange war. Das war ein Hochamt zwischen Free Jazz und purer Improvisationsmusik, einer Musik, die mit einem besonderen Fokus zur Erforschung innovativer Klänge sowie der Fassaden-Renovierung harmonischer Gestaltung angetreten ist. Um nicht zuletzt auch melodische Möglichkeiten verschiedener Pentatoniken und symmetrischen Skalen auszuloten. Das freie, gleichberechtigte Zusammenspiel, in dem ständig neue Regeln ausgehandelt und formuliert werden, dürfen wir uns jetzt auch in der neuen Besetzung mit Gerald Cleaver erwarten. Der prominente US-Schlagzeuger, der seit wenigen Jahren auch ein besonderes Naheverhältnis zu Graz pflegt, zeichnet sich durch ein kraftvolles, nuanciertes und technisch hochversiertes Spiel aus. Seine Wurzeln in der Jazz-Szene von Detroit verbinden sich mit einer ausgeprägten, energiegeladenen Improvisationskunst. Viele verschiedene Ansätze und Entwicklungen fließen also in die zeitgenössisch oppositionelle Musik von Unity M. ein. Melismen und Rhythmen aus mitteleuropäischer Musik, westafrikanischer Musik und verschiedener Jazz-Stilistiken - verpackt in jener entscheidenden Gestaltung und Ausdrucksweise, die aus der Aufführungspraxis des Free Jazz und der freien Improvisation hervorgeht.
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Sa, 18. April 2026, 20:00 Uhr
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