| 31 Jahre STOCKWERKJAZZ |
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![]() ANNA TSOMBANIS QUARTET
STOCKWERKJAZZ
Do, 15. Oktober 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 20,00 / 15,00 Die junge Wahlwienerin ist uns erstmals im Rahmen der sogenannten Shortcuts der Jazzwerkstatt Graz im Stockwerk aufgefallen. Auf Anhieb entstand damals eine explosive Mischung aus spontaner Kommunikation und energiegeladenem Spiel, in der die Wurzeln des traditionellen Jazz noch immer deutlich zu hören sind. Ihr Stern ist einst beim Marianne Mendt Jazzfestival 2017 aufgegangen, wo sie als bestes Nachwuchstalent ausgezeichnet wurde. Mittlerweile ist Tsombanis nicht nur Mitglied im deutschen BundesJazzorchester (BuJazzO) mit Nils Klein als künstlerischem Leiter, sondern leitet auch ihr Sextett Tsombanis und ein Quartett, das schon mit seiner ungewöhnlichen Besetzung für Aufsehen sorgt. Mit zwei Kontrabässen, Saxophon und Schlagzeug lotet die für ihre Vorliebe für tiefe Töne bekannte Komponistin die klanglichen Möglichkeiten der tiefen Register aus und räumt diesem viel Raum ein. Auf ihrem aktuellen Album Essentials versammelt sie nun Stücke mit einer ganz eigenen Klangästhetik, die zwar tief in der Tradition verwurzelt sind, diese aber in neue, unerwartete Richtungen lenken. Die beiden Bässe erzeugen einen warmen, vollen Sound, während das vielseitige Schlagzeugspiel zwischen spielerischer Leichtigkeit und kraftvollem Groove pendelt. Das expressive Saxophonspiel der gebürtigen Berlinerin verleiht den atmosphärisch dichten Stücken ihren unverwechselbaren Charakter – mal sanft und meditativ, mal wild und frei improvisiert.
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STOCKWERKJAZZ
Do, 22. Oktober 2026, 20:00 Uhr Tickets: Euro 20,00 / 15,00 Nun sind es auch schon wieder zehn Jahre, dass dieses Trio rund um den deutschen Trompeter Bastian Stein ins Jazzleben gerufen wurde. Freilich ist in dieser Zeit aus drei Solisten ein sattelfester, eingespielter Klangkörper geworden, in dem niemand bloße Rhythmusgruppe und niemand bloßer Frontmann ist. Die Musik entsteht aus dem Moment, wie so oft im Stockwerk-Portfolio, aus dem genauen Hinhören aufeinander – und gerade weil ein Harmonieinstrument fehlt, gewinnt jeder einzelne Ton an Gewicht. Steins Kompositionen liefern dafür einen zündenden Impetus: oft auf melodische Kürzel reduziert, klar konstruiert und zugleich offen genug, damit ein Stück bei jedem Konzert eine andere Richtung einschlagen kann, „Jazz mit Ecken und Kanten, aus dem Augenblick geboren“, wie irgendwer zum Besten gab, „voller offener Kreativität und kompositorischer Magie“. Phil Donkin und James Maddren gelten dabei als eine der reaktionsschnellsten Rhythmusgruppen Europas; ihr Zusammenspiel ist Dialog auf Augenhöhe, nicht Begleitung. Auf der aktuellen Tournee erweitert Julius Gawlik das Trio nun zum Quartett. Der Tenorsaxophonist ist u. a. festes Mitglied der NDR Bigband und lebt seit einem Jahr in New York. Sein warmer, erzählerischer Ton trifft auf einen Klangkosmos, der ihn herausfordert und zugleich empfängt. Im Zusammenspiel mit Steins Trompete entsteht ein vierstimmiger Dialog, der die kammermusikalische Beweglichkeit des Trios bewahrt und ihm eine zusätzliche melodische und expressive Ebene hinzufügt. Das Versprechen ist so einfach wie treffend: Vier Musiker und ein Repertoire zwischen lyrischer Reduktion und drängender Intensität – ständig bereit, das Risiko des Augenblicks tatsächlich einzugehen.
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