30 Jahre STOCKWERKJAZZ

Joe Hertenstein
Joe Hertenstein

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STOCKWERKJAZZ

Sa, 24. Februar 2024, 20:00 Uhr
JOE HERTENSTEIN TRIO (D/NL/I)
Michael Moore (clarinet, alto saxophone), Antonio Borghini (bass), Joe Hertenstein (drums)

Eintrittspreise: Euro 20,00 / 15,00
⇒ Reservierung

JOE HERTENSTEIN TRIO

Es ist kaum zu glauben, mit wem der rastlose Schlagzeuger schon alles gespielt hat, und mit wem er erst alles spielen musste (u.a. mit James Brandon Lewis oder Alex von Schlippenbach), bis wir ihn nun endlich im Stockwerk hatten.
Jetzt ist er da, der Joe Hertenstein, deutscher Schlagzeuger mit langer US-Karriere und in der Regel mit Vollbart! Und mit ihm kein Geringerer als Michael Moore, jener in Amsterdam lebende virtuose Altsaxophonist und Klarinettist, der hingegen schon einen Meldezettel bei uns ausfüllen könnte
Nach Erscheinen der aktuellen Trio CD Live During Lockdown (jazzwerkstatt records) mit Michael Moore und Greg Cohen am Bass, kannten wir nun kein Wenn und Aber mehr. Her damit, koste es was es wolle. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass die CD vom Fachmagazin The NYC JazzRecord zum Best Live Album 2022 gekrönt wurde.
Live During Lockdown ist eine spannende Momentaufnahme, die im März 2021 im Kesselhaus Berlin unter besonderen Umständen eingefangen wurde. Vielleicht war dies die einzige öffentliche Live-Musikveranstaltung vor ausverkauftem Haus mit maskiertem Publikum während dieser Monate überhaupt. Auf alle Fälle war es das erste Treffen dieses Trios, eine Begegnung, die sofort eingeschlagen hat. Statt Greg Cohen, dessen Gesundheitszustand zur Zeit keine Fliegerei zulässt, wird im Stockwerk der unsagbar muskulöse Bass von Antonio Borghini zu hören sein, den wir aus seinem Quartett Domino kennen und der uns schon einmal mit dem fantastisch bizarren Quartett Die Hochstapler den Gefallen machte.

 

 


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STOCKWERKJAZZ

Mo, 4. März 2024, 20:00 Uhr
GRAZ COMPOSERS ORCHESTRA
Reeds: Patrick Dunst, Stefan Schinnerl, Max Glanz, Stephanie Schoiswohl, Florian Bauer
Trumpets: Dominic Pessl, Thomas Polz-Lari, Tobias Sudi, Gerhard Ornig
Horn: Fanni Posa
Trombones: Matthias Bernsteiner, Emiliano Sampaio, Markus Wonisch, Hannes Oppel
Guitar: Andreas Fürstner
Piano: Markus Neuwirth
Bass: Michael Ringer
Drums: Reini Schmölzer
Conductor: Tobias Hoffmann

⇒ Reservierung

GRAZ COMPOSERS ORCHESTRA

Jetzt sind es auch schon wieder 12 Jahre, dass das Graz Composers Orchestra (GCO) das Bühnenlicht entdeckt hat! Die Band ist älter, die Musik ist jung geblieben.
Seit der Gründung gab es über 120 Uraufführungen, Tendenz steigend. Denn auch an diesem Abend gibt es jede Menge neue Musik, die während der Covid-Pandemie entstand ist und nun endlich uraufgeführt werden kann.
Die Leitung des GCO übernimmt erstmalig Tobias Hoffmann, der neben seinem Quintett und Nonett ja auch das Tobias Hoffmann Jazz Orchestra leitet. Es werden Werke von Ursula Reicher, Emiliano Sampaio, Peter Lenz und Tobias Hoffman selbst präsentiert.

 

 


Rodrigo Amado, Bild: Vera Marmelo
Rodrigo Amado, Bild: Vera Marmelo

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STOCKWERKJAZZ

Fr, 8. März 2024, 20:00 Uhr
RODRIGO AMADO THE ATTIC (P)
Rodrigo Amado (tenor saxophone), Gonçalo Almeida (double bass), Onno Govaert (drums)

Eintrittspreise: Euro 20,00 / 15,00
⇒ Reservierung

THE ATTIC
Die Premiere aus Portugal.

Wenn man am Dachboden zu suchen beginnt, wirbelt das meistens ganz schön viel Staub auf. Entstaubung ist also auch im Jazz geboten! Bevor die Revolution ihre Kinder frisst.
The Attic (der Dachboden) ist ein knallhartes Saxofon-Trio rund um Rodrigo Amado, dem wohl führenden portugiesischen Saxophonisten, zumal am Tenor.
Dieses Format ist besonders bei Musikern beliebt, die sich von den harmonischen Zwängen von Akkordinstrumenten befreien möchten. Bei der Musik von The Attic geht es jedoch nicht ausschließlich um die Freiheit von Harmonien, sondern es scheint die bewusste Entscheidung zu sein, auf dem Raum zwischen den Instrumenten aufzubauen. Zusammen mit dem Bassisten Gonçalo Almeida und dem Schlagzeuger Onno Govaert führt Amado die Gruppe durch eine Reihe unerbittlicher Improvisationen auf turbulenten rhythmischen Schichten, die sich oft um ein von ihm eingeführtes, klassisch klingendes Thema drehen. Auch hier werden keine Gefangenen gemacht.
Im Titeltrack der gegenständlichen, neuen CD Love Ghosts kommt die Stärke der Gruppe so richtig zur Geltung. Der Track beginnt im Erkundungsmodus: Govaert und Almeida sorgen für tonale Texturen, derweil Amado leicht überzogene Legato-Noten hinzufügt. Wenn sich das Tempo zu verfestigen beginnt, ist die Stimmung eingestellt und ebnet den Weg für einen langsamen Spannungsaufbau, der etwa in der Mitte des explosiven 16-minütigen Tracks einen Höhepunkt des out playing erreicht. Am Ende wird der gesamte Raum ausgequetscht. Die wirkliche Kraft dieses Trios liegt aber in seiner Schlichtheit. Amen.

 

 


Clementine Fuchs
Clementine Fuchs

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Styrian Association for New and Improvised Music presents:
Mo, 11. März 2024, 20:00 Uhr

Styrian Improvisers Orchestra & Clementine Fuchs

Eintrittspreise: Euro 15,00 / 10,00
⇒ Reservierung

Momentum

Das Klangmaterial und die atmosphärische Qualität des ersten Augenblicks sind die Ausgangsbasis für das Stück, dessen Einzelteile sich in Dichte, Rasanz und emotionaler Aussage unterscheiden. Strukturell entspricht Momentum mit einem raschen, einem langsamen, einem tänzerischen und wieder einem schnellen Teil einer kurzen klassischen Symphonie.

Clementine Fuchs: Dirigierstudium an der Kunstuniversität Graz (künstlerisches Diplom 1989) sowie in Canford und Paris. Seit 2020 Studium "Alte Musik – Historische Instrumental- & Gesangspraxis" am Johann Joseph Fux Konservatorium Graz