27 Jahre STOCKWERKJAZZ
Rick Margitza
Rick Margitza

coming up

STOCKWERKJAZZ

Mi, 18. Mai 2022, 20:00 Uhr
JBBG Smål & RICK MARGITZA
Horst-Michael Schaffer (trumpet, flügelhorn, vocals), Heinrich von Kalnein (saxophones), Karen Asatrian (keyboards), Thomas Wilding (e-bass), Tom Stabler (drums, live-electronics); Rick Margitza (saxes)

Eintrittspreise: Euro 20,00 / 15,00
⇒ Reservierung

JBBG Smål featuring RICK MARGITZA
Jetzt werden es auch schon wieder vier Jahre, dass wir diese Extra-Reihe mit dem Taschenformat der Jazz Big Band Graz, liebevoll auch JBBG Smål genannt, gemeinsam ins Leben gerufen haben. Damals freilich noch mit dem im Februar 2021 so jäh verstorbenen Keyboarder Uli Rennert, der nun durch Karen Asatrian würdevoll ersetzt wird.
Eine ganze Reihe von Stargästen ließ man seit damals im Stockwerk aufsalutieren und ging in der Folge mit manchen (u.a. Nguyên Lê) sogar ins Studio. Einmal mehr überraschen die fünf Herren nun mit einem schillernden Gast, für den eigentlich schon im verwichenen Dezember alles angerichtet war. Allein, wir hatten die Rechnung ohne des Volkes Corona-Disziplin gemacht.
Kein Geringerer als Tenorsaxophonist Rick Margitza wird nun endlich als Solist die Bretter, die für uns im Stockwerk die Welt bedeuten, betreten. Jener Margitza also, der lange mit Maynard Ferguson auf Achse war und in den späten 80-ern von Miles Davis einberufen wurde. Und der mehr als 15 Jahren nach seiner letzten Veröffentlichung erst im Vorjahr mit dem fesselnden Album Sacred Hearts als Leader zurückgekehrt ist.

 

 


PHRAIM
PHRAIM

coming up

STOCKWERKJAZZ

Sa, 21. Mai 2022, 20:00 Uhr
FRESH SOUND - NEW TALENT
PHRAIM (A)
Tides
Nina Reiter (vocals, comp.), Viola Hammer (piano), Marc Mezgolits (bass guitar), Peter Primus Frosch (drums, comp.)

Eintrittspreise: Euro 16,00 / 12,00
⇒ Reservierung

PHRAIM
Mit seiner nunmehr sechsten CD innert etwas mehr als fünf Jahren war das schweizerisch-österreichsiche Quartett Phraim bislang schon ganz schön fleißig bei seiner Suche nach neuem Terrain im blühenden Land des sogenannten Contemporary Jazz. Und ebendort einen so unverwechselbaren Sound zu finden, ist schon einmal die halbe Miete des Erfolgs, der dem Quartett auch schon allerhand internationalen Lorber einbrachte.
Am Prinzip einer Working Band mit dem Anspruch des wahrhaftigen Kollektivgedankens hat sich auch nach einem Besetzungswechsel vor zwei Jahren nichts geändert. Packende Grooves und atmosphärisch dichtes Interplay bestimmen das kontrastreiche und subtile Abenteuer.

Das neue Album mit dem gefährlichen Titel Hysteria zeigt sich nun so vielschichtig wie die Hintergründe der so oft diagnostizierten Hysterie. Musikalisch nuanciert und textlich pointiert gestatten die Eigenkompositionen tiefe Einblicke in emotionale Abgründe und Höhenflüge. Die ausgewiesenen lyrischen Texte stammen mit Ausnahme einer Gedichtvertonung alle aus der Feder von Sängerin Nina Reiter und sind stark von den beiden Confessional Poetry-Vertreterinnen Sylvia Plath uns Anne Sexton beeinflusst.

 

 


Brandon Seabrook
Brandon Seabrook

coming up

STOCKWERKJAZZ

Mo, 23. Mai 2022, 20:00 Uhr
open music
THE SEABROOK TRIO (US)
Brandon Seabrook (guitar), Cooper-Moore (didley-bow), Gerald Cleaver (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

THE SEABROOK TRIO
Gar manche werden Brandon Seabrook noch als liebevollen Banjo-Spieler der New Yorker Band Mostly Other People Do the Killing in Erinnerung haben. Oder als Mitglied von The Jazz Passengers (nicht den unsrigen, sondern jenen des Saxophonisten Roy Nathanson). Als Banjo-Spieler ist Seabrook jedenfalls ein gefragter Mann für ausgefallene, mit der Tradition kokettierende Projekte, als Gitarrist ist er ein Meister der kontrollierten Sprengung. Vor zwei Jahren stellte der Stromgitarrist mit dem schrägen Speed-Picking und den zackigen Akkorden mit Exultations erstmals sein Trio vor. Doch keine Rede davon, dass sich die drei Querdenker zu New-Yorkish Creative Jazz kombinieren würden, stattdessen gehen sie in eine eher psychedelische Richtung mit unterschwelligen Bluegrass-Tönen. Auf der brandneuen zweiten CD In The Swarm (Astral Spirits) hat die putzmuntere Combo jedenfalls keine Angst, Metaphern zu mischen. Zwar legt die Rhythmussektion bisweilen einsickernde, groove-artige Vamps hin, aber kaum wähnt man sich auf sicherem Terrain, mischt sich Herr Seabrook mit widerspenstigen Außenlinien ein, die auf charmant rohe Weise gespielt werden. Dem dann mit viel Sound-Sculpting und erweiterten Techniken eine Überraschung auf die nächste Irritation folgt. Unerhört erfrischend!