29 Jahre STOCKWERKJAZZ

THE NU BAND
THE NU BAND
Kenny Wessel, Lou Grassi, Joe Fonda, Thomas Heberer
Bild: Karen Tweedy-Holmes

coming up

STOCKWERKJAZZ

Do, 9. Februar 2023, 20:00 Uhr
THE NU BAND (US)
Mark Whitecage Memorial Tour
Thomas Heberer (tpt), Kenny Wessel (gtr), Joe Fonda (bass), Lou Grassi (drums)

Eintrittspreise: Euro 20,00 / 15,00
⇒ Reservierung

THE NU BAND

Mit dieser Band verbindet uns auch irgendwie ein Schicksalsweg. Wann diese von Lou Grassi und Roy Campbell im Jahr 1999 gegründete Combo das erste Mal zu Gast im Stockwerk war, ist Gegenstand aktueller Forschungen unserer Biografen. Wir wissen bloß, dass in der Zwischenzeit die Hälfte der Musiker verstorben ist und erinnern uns an großartige Konzerte mit dem charismatischen Trompeter Roy Campbell (gest. 9. Jänner 2014) und mit dem feinsinnigen Altsaxophonisten Mark Whitecage (gest. 8. März 2021).
Die Nu Band ist eine sehr dynamische Gruppe von Jazz-Profis mit viel provokativer Kohlensäure, die alle eine Reihe von Gruppen leiten und mit einer Vielzahl von Weltklassemusikern spielen und aufnehmen.
Nun ist das Quartett auf seiner Memorial-Tour zur Erinnerung an Mark Whitecage mit einer Besetzung unterwegs, die mit Kenny Wessel erstmals einen Gitarristen in ihren Reihen hat und damit einen harmonisch dichteren Weg geht.
Mit im Gepäck hat die Nu Band freilich auch seine neue - elfte - CD mit dem bezeichnenden Titel Renual (Not Two Records). Bewegend!

 

 


 

coming up

STOCKWERKJAZZ

Fr, 17. Februar 2023, 20:00 Uhr
FABIAN DUDEK QUARTETT (D)
Fabian Dudek (alto saxophone), Felix Hauptmann (piano, synthesizer), David Helm (bass), Fabian Arends (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

FABIAN DUDEK QUARTETT

Fabian Dudek ist jünger als das Stockwerk. Jünger John Coltranes ist der 27-jährige Saxophonist aber dennoch keiner, obwohl er als noch jüngerer Musiker durchaus an dessen lyrischer Qualität und Phrasierung angelehnt schien. Dudek gilt als einer der großen Hoffnungsträger des deutschen Jazz, einer noch dazu, der sein Publikum wieder aus der Komfortzone holen möchte. Heute erinnert vieles an seinem Spiel eher an die ungestüme und fast brachiale Wildheit eines Peter Brötzmann.
Der inzwischen vielfach preisgekrönte Virtuose hat aber eine durchaus eigene, ausdrucksstarke Sprache entwickelt und arbeitet zur Zeit an der Umsetzung komplexer rhythmisch-harmonischer Konzepte. Das passiert hauptsächlich in eigenen Projekten, wie dem Fabian Dudek Quartett oder dem Sextett La Campagne, wo er mit seinem expressiven, entfesselnden Stil am schmalen und sehr spannenden Grat zum freien Jazz balanciert. Eine Kombination aus roher Energie, avantgardistischem Flair und akademischer Raffinesse.