27 Jahre STOCKWERKJAZZ
 

coming up

STOCKWERKJAZZ

Mo, 13. Dezember 2021, 20:00 Uhr
open music
SLOWFOX (D/NZ/A)
Hayden Chisholm (saxophone), Philip Zoubek (piano), Sebastian Gramss (double bass)

⇒ Reservierung

SLOWFOX

Nach dem umjubelten CD-Debüt im Jahr 2013 schaltete das Kölner Trio mit seinem zweiten Album Gentle Giants (Traumton Records) auf eine deutlich lyrischere Gangart mit subtiler Tiefe, in der Sebastian Gramss die „Melodic Avantgarde“ verortet. Von all den vielen Projekten, die der rastlose Bassist ausgeheckt hat, ist Slowfox wohl das melodischste (falls diese Komparation zulässig ist).
Die einzelnen Titel der CD ergeben für sich keinen Sinn, jedoch aneinandergereiht einen Satz, der Friedrich Nietzsche zugeschrieben wird: „Wer die Musik nicht hört, hält die Tanzenden für wahnsinnig“. Ob Slowfox oder Foxtrott im 4/4-Takt – das ist ebenso elegant wie komplex.
Eine Art minimalistischer Neo-Cool Jazz, mit dem man ein Fest der Melodik feiert.

 

 


Insomnia Brass Band, Bild: Alexander Beierbach
Insomnia Brass Band, Bild: Alexander Beierbach

coming up

STOCKWERKJAZZ

Do, 16. Dezember 2021, 20:00 Uhr
INSOMNIA BRASS BAND (D)
Anke Lucks (trombone), Almut Schlichting (baritone saxophone), Christian Marien (drums)

Eintrittspreise: Euro 16,00 / 12,00
⇒ Reservierung

Insomnia Brass Band

Schon wieder Berlin. Eine Posaunistin, eine Baritonsaxophonistin und ein Schlagzeuger bilden die Mini-Ausgabe einer Brass Band. Ihre kompakte Einheit transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde.
Seit seiner Gründung 2017 hat das Trio eine spezielle Spielweise entwickelt und katapultiert verzahnte Elemente hin und her, unwiderstehlich und unaufhaltsam polyphon, mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie.

Die von der Insomnia Brass Band entdeckte Formel ist eine exzellente Konvention, die ihresgleichen sucht, die den traditionellen Stil der New Orleans Brass Bands erfolgreich mit Free Jazz, Funk und der für die Rockmusik typischen Energie verbindet. Spät nachts in der Küche – da ist echt etwas los. Insomnia – Schlafstörung, echt originell!

 

 


PLASMIC
PLASMIC

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STOCKWERKJAZZ

Sa, 18. Dezember 2021, 21:00 Uhr
WEIHNACHTSKONZERT
PLASMIC (A)
Agnes Heginger (vocals), Elisabeth Harnik (piano), Uli Winter (cello), Fredi Pröll (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

WEIHNACHTSKONZERT
PLASMIC

Das Plasmic Quartett spielt seit 2009 als gemischtes Doppel, bei dem die famose Wiener Vokalistin Agnes Heginger und die aufgeweckte Grazer Pianistin Elisabeth Harnik gemeinsam mit den beiden Ulrichsberger Abgeordneten Winter und Pröll im extemporierten Fair-Play-Modus weite Bögen voller Dynamik und intellektueller Schärfe entwickeln. „Wie aus dem Würfelbecher geschüttelte Klangskizzen“, hat einmal wer gesagt. Oder frei von der Leber weg, wie man in der Südsteiermark sagt.
Das „ereignet sich relativ undogmatisch, denn in ihrem Vokabular lassen die Improvisatoren klassische Tonbildung, Jazzphrasierung und Klangfarbenerforschung schlüssig ineinander rinnen“, wie ein freistil-Kollege einmal treffsicher diagnostizierte. Und jeder ist im Verlauf der Liturgie zu verschiedenen Zeiten Katalysator und Mediator zugleich, einschließlich Hegingers wundersam scheuer Stimme und außerirdischen Diskursen.