coming up spring 2020
Miles Davis
Miles Davis

"Miles Davis – Birth of the Cool"

Regisseur Stanley Nelson, Emmy Award-Gewinner und einer der führenden Chronisten afroamerikanischer Geschichte, schuf mit "Miles Davis – Birth of the Cool" eine Dokumentation, die den Zuschauer hautnah am Sound und an der Persönlichkeit eines der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts teilhaben lässt. Gelungen ist ihm das mit bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen, Studio Outtakes und seltenem Fotomaterial. Interviews mit Wayne Shorter, Quincy Jones, Juliette Gréco, Carlos Santana, Marcus Miller und Herbie Hancock geben weitere spannende Einblicke in das Leben und Wirken von Miles Davis.

"Miles Davis – Birth of the Cool" ist als bester Musikfilm für den GRAMMY nominiert!

Ab 2. Jänner 2020 im Rechbauer- und Geidorf- Kino in Graz.

 

 

 

 

 


BROKEN SHADOWS
BROKEN SHADOWS

coming up

STOCKWERKJAZZ

Mo, 27. Jänner 2020, 20:00 Uhr
open music
BROKEN SHADOWS (US)
Tim Berne (alto sax), Chris Speed (tenor sax, clarinet), Reid Anderson (bass), Dave King (drums)

⇒ Reservierung

Broken Shadows

Dieses vor etwa zwei Jahren lancierte All-Star-Projekt aus Brooklyn, das die Ex-Bloodcount-Saxophonisten Tim Berne und Chris Speed gleich nach einer Platte bzw. Septett-Nummer von Ornette Coleman aus den frühen Siebzigern benannt hatten, würdigt freilich das Erbe des legendären texanischen Komponisten, aber auch die Musik von Dewey Redman und Julius Hemphill, angezogen von jener Freiheit, die tief im Blues verwurzelt ist. Dazu hat sich das vertraute Duo auch noch die großartige Rhythmussektion des progressiven Rockjazz-Trios Bad Plus ins Boot geholt, um das furchtlose Experimentieren auf tiefgreifenderen Grooves zu transportieren. „Leute“, haben sie sich vielleicht gesagt, „es geht um die Hingabe zum Zuhören und eine kollektive Verantwortung für den Klang“. Und Broken Shadows nähern sich dem Kosmos der alten Avantgarde-Klassiker denn auch mit tiefer Überzeugung, aber auch einem Spielgeist, dem es nicht an bösem Humor gebricht. Eine tolle Musik, geerdet und flüchtig, wie es ihrer Inspiration entspricht.

 


Igor Lumpert
Igor Lumpert

coming up

STOCKWERKJAZZ

Sa, 8. Februar 2020, 20:00 Uhr
IGOR LUMPERT & INNERTEXTURES (US)
Igor Lumpert (tenor saxophone), Greg Ward (alto saxophone), Masa Kamaguchi (bass), Kenny Grohowski (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

Igor Lumpert & Innertextures

Jetzt ist es halt so, dass Yoko Ono nicht gerade mit einem Jazzmusiker zu Bette lag. Dennoch, gesagt ist gesagt, und was liegt, das pickt. Und Yoko Ono ist eine berühmte Frau, eine, die halt aufpassen muss, was sie (immer noch) sagt. Und das tut das Gesamtkunstwerk in der Regel auch. Also sprach Yoko, die Ono: „A great band!“ Und meinte - viele werden es erraten haben – dieses Quintett mit dem etwas holprigen Namen, genauer, dessen neuen Wurf.
Wie auch immer, auch wir finden die Platte Eleven (clean feed records) ziemlich great und lassen uns deshalb die Urheber gleich ins Haus kommen. Diese sind allesamt einschlägig bekannt, und Bandleader Igor der Schreckliche ist vor allem bei uns ein klingender Name, stammt der Tenorsaxophonist doch aus dem lieblichen Slowenien.
Einige Alleswisser werden sich gewiss noch an The Sidewinders aus München erinnern, die erste Band, in der Igor Lumpert am Saxophon verhaltensauffällig wurde. Dann ging´s endlich nach New York, wo er mit zahlreichen Weltmeistern trainierte, und seine erste Platte mit der Band mit dem holprigen Namen kam dort immerhin auch schon 2004 unter die Leute.

Die Post-Bop-Spannungen des Big Apple, das Kolorit osteuropäischer Melodien, aber auch eine originelle Funk-Brillanz sind die Elemente seiner neuen Schallplatte, die vor Ideen und Energie nur so sprudelt und nicht selten rhythmisch unter den Schrägen der Winde explodiert. Und an Igors kontrapunktisch gezeichneter Seite lässt der prominente Altsaxophonist Greg Ward keine Zweifel an seiner Virtuosität.
Lumperts Kompositionen fließen mit Vitalität und Leichtfüßigkeit aus den ungeraden Taktarten, und in seinem ausgefülltem Tenorsound gibt es auch ein Mysterium, das ganz sein Eigen ist. Niemand sonst hört sich so an - und das ist eines der größten Komplimente, das man einem Jazzmusiker machen kann. Liebhaber des komplexen Urban-Jazz, diese Platte ist für Sie!