27 Jahre STOCKWERKJAZZ
Martin Philadelphy
Martin Philadelphy, Bild: Peter Purgar

coming up

STOCKWERKJAZZ

Fr, 28. Jänner 2022, 19:30 Uhr
50 Jahre Philadelphy
MARTIN PHILADELPHY TRIO & MARTIN EBERLE (A)
Martin Philadelphy (guitar, vocals), Stefan Thaler (bass), Niki Dolp (drums), Martin Eberle (trumpet)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

Martin Philadelphy Retrograde

Das neue Album von Martin Philadelphy ist gewissermaßen eine Corona-Geburt, also das Ergebnis eines intensiven Arbeitsprozesses in den Lockdowns (wie viele waren es jetzt noch gleich?). Retrograde II ist ein sehr abwechslungsreiches und kraftvolles Kompendium musikalischer Ausflüge in den Blues, Swing, Jazz-Rock und ins – wie so oft bei Philadelphy – spielerische Songwriting.
Der Herr mit der schrägen Gitarre ist so etwas, was man anderswo einen Hansdampf in allen Gassen nennt. Da wir aber nicht anderswo sind, bleiben wir beim rastlosen Geist und stilistischen Wüterich. Und wer hat noch den Überblick über die vielen Projekte, Bands und musikalischen Spenglerarbeiten des Tirolers? Wie etwa 6To6 String Dezibel, USB Trio, Missing Dog Head, Badminton, Blind Idiot Gods oder Giant Dwarf?
Das Album Retrograde spielt nun mit der Musik von Elektro Farmer und Trensch, beides ebenfalls Philadelphy-Bands, um dabei gleich einen gehörigen Schritt weiter zu gehen. Unberechenbar und von bizarrer Poesie.

 


 

coming up

STOCKWERKJAZZ

Do, 3. Februar 2022, 20:00 Uhr
KARL RATZER TRIO (A/US)
Karl Ratzer (guitar, vocals), Peter Herbert (bass), Howard Curtis (drums)

Eintrittspreise: Euro 22,00 / 16,00
⇒ Reservierung

KARL RATZER TRIO

Legenden haben unter anderem die Eigenschaft, noch zu Lebzeiten eine besonders bemerkenswerte Lebensgeschichte oder zeitüberdauernde Bedeutung in ihrem Wirken aufzuweisen. Bei Karl Ratzer trifft beides in ikonisierenderweise zu. Wir sagen nur mehr Gipsy Love, Rufus & Chaka Khan, Jeremy Steig, Chet Baker, Art Farmer, Bob Berg oder Steve Grossman, nennen aber auch Dämonen sonder Zahl.
Der Herr mit der blauen Gitarre und den schwarzen Fingernägeln ist eine Naturgewalt als Gitarrist wie als Sänger. Ratzer, der große Meister des entschleunigten Saitenspiels, des glühenden Gitarrentons, des zurückgelehnten Grooves und der subtilen Balladen könnte es sich längst in der Hall Of Fame der Jazzgitarristen gemütlich machen. Je nun – die Dämonen. Aber Karl Ratzer steht heute mit beiden Beinen fest auf dem Boden und präsentiert sich in diesem Trio-Format mit Hang zum Blues, Funk und Soul und diesem unsäglichen Southern Touch, den er vielleicht aus irgendeinem Bayou in den Südstaaten hat. Mit einem Ton für die Ewigkeit.