23 Jahre STOCKWERKJAZZ

coming up autumn 2017
BASSDRUMBONE
BASSDRUMBONE

coming up

STOCKWERKJAZZ

Do, 19. Oktober 2017, 20:00 Uhr
BASSDRUMBONE (US)
Ray Anderson (trombone), Mark Helias (bass), Gerry Hemingway (drums)

Eintrittspreise: Euro 20,00 / 15,00
⇒ Reservierung

BassDrumBone

BassDrumBone ist nicht allein eine Institution in der jüngeren Jazzgeschichte, sondern geradewegs ein Indikator. In rund vierzig Jahren gelang es dem Trio stets, formale Schärfe, thematische Wendigkeit und organischen Flow auf einer bezwingenden Spur des kreativen zeitgenössischen Jazz zu halten.
BassDrumBone ist ein Trio, das die Ungleichheit seiner Instrumentierung der einzigartigen Persönlichkeit seiner drei Mitglieder angetraut hat. Im Trio wachsen die drei US-Haudegen weit über die herkömmliche Praxis des Improvisierens hinaus. Ein wahres Kollektiv, dessen Musik drei verschiedene kompositorische und improvisatorische Ansätze zu einem außergewöhnlichen musikalischen Rapport vereint.
Im Herbst 1977 begannen Mark Helias, Gerry Hemingway und Ray Anderson als Trio zu spielen. Ihre erste Platte "Oahspe" wurde 1979 auf Auricle Records veröffentlicht, jenem Plattenlabel, auf dem sich BassDrumBone nun mit dem großartigen Doppelalbum The Long Road in der internationalen Szene zurückgemeldet hat (inklusive den Gästen Jason Moran und Joe Lovano). Furchtlos schön.


Das Café Stockwerk sucht einsatzfreudige Kellnerinnen! Vorkenntnisse im Servicebereich kein Hindernis, einschlägige Erfahrungen als Stockwerk-Gast und Sympathie mit der Hausphilosophie von Vorteil.
Anfragen bitte unter stockwerkjazz@chello.at oder 0316 821 433 (ab 18:00 Uhr).

 


CLEMENTINE GASSER - ANDREA MASSARIA DUO
CLEMENTINE GASSER - ANDREA MASSARIA
Montage - Fotos by Wlademir Fried und Luca D´Agostino

coming up

STOCKWERKJAZZ

Fr, 20. Oktober 2017, 20:00 Uhr
CLEMENTINE GASSER - ANDREA MASSARIA DUO (CH / I)
Clementine Gasser (5-string cello), Andrea Massaria (guitar)
Haiku Music

Eintrittspreise: Euro 16,00 / 12,00
⇒ Reservierung

Clementine Gasser & Andrea Massaria
violoncello & guitar

Haiku Music
CD-Präsentation

So soll es sein. Von Noten, Punkt und Beistrich genug, konvertierte Andrea Massaria, der sich als klassischer Gitarrist auf Villa Lobos und Bach spezialisiert hatte, einst nach einem Konzert von Barney Kessel zum Jazz. Eine Entscheidung, der wir unter anderem die CD Corindilindoli mit dem Posaunisten Giancarlo Schiaffini zu verdanken haben.
Der Triestiner und die in Luzern geborene Cellistin Clementine Gasser, deren internationale Konzerttätigkeit im Bereich zeitgenössischer improvisierter Musik sie auch schon mehrfach ins Stockwerk führte (u.a. mit dem Saxophonisten Mikołaj Trzaska), haben nun jeweils sechs Haikus des japanischen Haiku-Meisters Kobayashi Issa (1763 – 1828) ausgewählt und anhand grafischer Partituren aufbereitet.
Wenn man weiß, dass Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart unverzichtbarer Bestandteil eines Haiku sind, kann das ja nur spannend werden. Die CD The Spring of My Life (Amirani Records) ist vorsichtshalber schon einmal nach Issas Hauptwerk benannt.

 


SHIPP – BUTCHER – LEHN
SHIPP – BUTCHER – LEHN

coming up

STOCKWERKJAZZ

So, 22. Oktober 2017, 20:00 Uhr
open music presents
BUTCHER – LEHN – SHIPP (GB/D/US)
John Butcher (soprano & tenor saxophones), Thomas Lehn (analogue synthesizer),
Matthew Shipp (piano)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

 

 

 

 

 

 

 

 


DIE HOCHSTAPLER
DIE HOCHSTAPLER

coming up

STOCKWERKJAZZ

Fr, 27. Oktober 2017, 20:00 Uhr
grazjazznacht

DIE HOCHSTAPLER (D / F / I)
play The Music Of Alvin P. Buckley
Pierre Borel (alto saxophone), Louis Laurin (trumpet), Antonio Borghini (doublebass), Hannes Lingens (drums)

Ticket für alle Konzerte + Shuttlebus:
VVK: Euro 18,00 / 13,00, AK: Euro 20,00 / 16,00
⇒ Reservierung

Die Hochstapler

Gewiss, es ist wie ein musikalischer Diskurs. Aber diese Musik funktioniert. Die Hauptquelle der „hochstaplerischen“ Grammatik liegt in der Entdeckung der Schriften des früh verstorbenen Linguisten Alvin P. Buckley aus Chicago. Dieser war ein bahnbrechender Forscher im Bereich der Wahrscheinlichkeitstheorie und ein außergewöhnlicher Musiker, der sich allerdings nach einer denkwürdigen Begegnung mit Karlheinz Stockhausen als solcher zurückgezogen hat. Buckley blieb aber Komponist und schrieb über Ideen für musikalische Spiele, Strukturen und Strategien für kollektive Komposition ebenso wie melodische Fragmente und philosophische Aphorismen für seine Zeitschrift.
Klingt wie Anthony Braxton, oder? Dieser und Ornette Coleman waren auch schon Thema früherer Veröffentlichungen des italienisch-französisch-deutschen Quartetts.
Aber das ist alles andere als kopfig oder gar eine neue Chaostheorie! Die Musik schwingt so hart wie der frühe Ornette und Don Cherrys ineinandergreifende Hörner. Echt aufregend!