31 Jahre STOCKWERKJAZZ

Yvonne Moriel, Bild: Alex Gotter
Yvonne Moriel, Bild: Alex Gotter

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STOCKWERKJAZZ

Fr, 22. Mai 2026, 20:30 Uhr
YVONNE MORIEL & SWEETLIFE (CH/A)
Yvonne Moriel (saxophone, flute), Lorenz Widauer (trumpet), Stephanie Weninger (moog & keys), Raphael Vorraber (drums)

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
⇒ Reservierung

Was nach Sweetlife klingt, ist weit entfernt von bloßer musikalischer Zuckerglasur. Vielmehr serviert diese Band eine raffiniert gewürzte Mischung aus Jazz, Funk und cooler urbaner Lässigkeit.
Im Zentrum steht freilich Moriels Saxophonspiel: virtuos, präzise und dabei angenehm unprätentiös. Kein Wunder, dass sie zu den gefragtesten Jazzstimmen im Lande zählt. Ihre musikalische Handschrift hat sie unter anderem bei Formationen wie Shake Stew, dem Swiss Jazz Orchestra oder Christian Muthspiels Orjazztra Vienna geschärft – allesamt Klangkörper, bei denen Groove eine gewisse Rolle spielt.
Auch abseits der Jazzszene zeigt Moriel bemerkenswerte stilistische Beweglichkeit. Kooperationen mit dem Ensemble Franui, der extravaganten Ankathie Koi, der Indie-Electro-Band Yukno oder dem Rapper Bibiza belegen eindrucksvoll, dass sie musikalische Schubladen eher als lose Vorschläge versteht.
Dass diese Vielseitigkeit nicht unbemerkt bleibt, zeigt auch ihr Werdegang. Aufgewachsen in Tirol, musikalisch geprägt in Zürich und Wien, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Jazzpreis 2024 als Best Newcomer durfte sie im Jänner 2026 mit ihrer Band Sweetlife Österreich bei der Internationalen Jazzkonferenz in Bangkok vertreten. Nicht schlecht für jemanden, der locker komplexe Harmonik, ausgeheckte Rhythmik und freie Improvisation so verbindet, dass es gleichzeitig so intelligent wie emotional klingt. Gefühlvoll gedacht sozusagen.

 

 

 

 

 

 

 


 

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STOCKWERKJAZZ

VERSCHOBEN AUF 2027!!!
Fr, 29. Mai 2026, 20:30 Uhr
JÖRG SCHIPPAs TEKK TRIO (D)
Silke Eberhard (altos sax), Jörg Schippa (guitar), Horst Nonnenmacher (e-bass)

⇒ Reservierung

 

 


WOLFGANG MUTHSPIEL CHAMBER TRIO
WOLFGANG MUTHSPIEL CHAMBER TRIO

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STOCKWERKJAZZ

ACHTUNG!!! ANDERER SPIELORT !!!
STOCKWERKJAZZ & GREITH HAUS present:
Fr, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr
ORT: GREITH HAUS (St. Ulrich in Greith/Südstmk.)

WOLFGANG MUTHSPIEL CHAMBER TRIO (A/CH)
Atlas - CD Präsentation
Wolfgang Muthspiel (guitar), Mario Rom (trumpet), Colin Vallon (piano)

Tickets: https://www.greith-haus.at/programm/

Was weiland seine Ursprünge am weltlichen Hof hatte, kann doch im Jazz, der weltlichsten aller musikalischen Genres ein nicht weniger dichtes Netzwerk auf den Plan rufen. Zumal der die Kammermusik so bestimmende Fokus auf die kommunikative Interaktion zwischen wenigen Musikern in der Jazz-Improvisation ja geradezu ein aufgelegter Elfmeter ist.
Auch Wolfgang Muthspiel, der ohnehin nie der große Krachmacher oder die Rampensau im Jazz war, stellt in seinem Chamber Trio die eigene Virtuosität zugunsten von intimer Klangkultur und lebhafter Textur zurück.
Wenn man nun weiß, dass neben Muthspiel, der ja schon mit seinen prominent besetzten US-Trios der lyrischeren Note nicht zwingend abgeneigt ist, auch der Schweizer Pianist Collin Vallon (beides ECM-Musiker) und der famose österreichische Trompeter Mario Rom (Interzone) ausgesprochene Trio-Spezialisten sind, die allesamt feinfühlige Vertraulichkeit ins Logbuch geschrieben haben, sind hier beste Voraussetzungen erfüllt, ein vibrierendes, dichtes musikalisches Netzwerk ganz nah am Publikum aufzuziehen. Ein Netzwerk, das mit individuellen Knüpfpunkten für Drehs und Spannung sorgt und im Verein ein breites Spektrum an Klangfarben evoziert. Und dabei unversehens jene rhythmische Kraft entwickelt, deren Sog man sich nicht entziehen kann.

 

 


Peter Lehel
Peter Lehel<>

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STOCKWERKJAZZ

Mi, 3. Juni 2026, 20:00 Uhr
JBBG Smål & Peter Lehel

Tickets: Euro 25,00 / 18,00
⇒ Reservierung

Mit dem renommierten Saxofonisten Peter Lehel holt uns die JBBG Smål - Sie wissen schon: das Taschenformat der Jazz Big Band Graz - wieder einmal einen guten Jahrgang aus ihrer Gran Riserva, also höchste Qualitäts- und Reifeklassifizierung!
Der deutsche Saxofonist, Komponist und Bandleader, der schon früh seine Leidenschaft mit Präzision verbunden hat, ist berüchtigt für seine elegante Verschmelzung von Jazz, Klassik und World Music. Seit den 1990-er-Jahren prägt er die deutsche Jazzszene mit seinem modernen, melodischen Stil, der technische Virtuosität mit emotionaler Tiefe verbindet. Peter, der Lehel hält mit klaren Linien, swingenden Drive und harmonischer Raffinesse nicht hinterm Berg und lässt sein Horn in elegant schwingenden Bögen glänzen. Wir wollen sogar entdeckt haben, dass seine Musik stets charmant, intelligent und ein bisschen schelmisch klingt. Lehel weiß über Jazz und seine Umgangsformen so viel, dass er seit über zwanzig Jahren an der Hochschule für Musik Karlsruhe Fächer wie Improvisation, Harmonielehre und Saxofon unterrichten muss. Zudem leitet er verschiedene Ensembles und schreibt eigene Werke für sein Quartett, Bigbands und auch Crossover-Projekte mit klassischen Ensembles. Mal sehen, was wir heute wieder lernen.

 

 

 

 


Sophie Abraham, Bild: Julia Wesely
Sophie Abraham, Bild: Julia Wesely

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STOCKWERKJAZZ

Sa, 13,Juni 2026, 21:00 Uhr
SOPHIE ABRAHAM - SOLO (A)
violoncello

Tickets: Euro 18,00 / 15,00
⇒ Reservierung

Die Präsentation ihres ersten Solo-Albums mit dem Titel Brothers (Cracked Anegg Records) brachte vor über vier Jahren im ausverkauften Stockwerk ein umjubeltes Konzert und geriet nicht nur für die Kronenzeitung „zum berührenden Seelenstriptease“ . Nun kommt die in den Niederlanden geborene und an der Grazer KUG zur klassischen Cellistin ausgebildete Musikerin Sophie Abraham mit ihrem nächsten Solo-Programm ins Haus am Jakominiplatz. War schon ihr Stockwerk-Debüt von kammermusikalischer Leidenschaft, Intimität und fragiler Anmut geprägt, verspricht nun schon der Titel des neuen Albums tiefe emotionale Versunkenheit. Ihre Promo-Tour zu The Beauty In Between (s. o.) beginnt im Musikverein Wien (4. Juni) und führt - vorerst - bis zum Sternenpark im Gesäuse (10. Oktober). Im Sternenpark, wie könnte es schöner sein!

Sophie Abraham komponiert, interpretiert und improvisiert stets lustvoll zwischen Klassik, zeitgenössischen und jazz-afinen Kompositionen und experimentellen Klanglandschaften. Bereits während ihres Studiums in Graz bildete sie mit der Sängerin Angela Tröndle The Little Band from Gingerland, mit der sie auch die beiden Alben Time Out Time (2012) und Sir Prise (2014) aufgenommen hat. Wir erinnern uns. Nach Abschluss ihres Studiums in Wien spielte sie dort u. a. bei den Wiener Symphonikern, dem verwichenen RSO oder dem Volksopernorchester. Vor allem aber kennt man Sophie Abraham als das Cello im renommierten radio.string.quartet, dem sie nun auch schon wieder über zehn Jahre angehört. Lassen wir uns also auch mit The Beauty In Between wieder von der Schönheit ihrer Musik dazwischen erwischen!