coming up autumn 2019
 

 

25 JAHRE STOCKWERKJAZZ
"Women in Motion"
Sa. 9. bis Fr, 29. November 2019

 


MARTA SANCHEZ QUINTET
MARTA SANCHEZ QUINTET

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25 JAHRE STOCKWERKJAZZ
"Women in Motion"

Di, 19. November 2019, 20:00 Uhr
MARTA SANCHEZ QUINTET (US)
Danza Imposible
Roman Filiu (alto saxophone), Jure Pukl (tenor saxophone), Marta Sanchez (piano), Zack Loeber (bass), Iago Fernandez (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

MARTA SANCHEZ QUINTET

Marta Sanchez´ zeitgenössischer Zugang zum Jazz spiegelt etwas unbeschreiblich Spanisches wider: nicht auf überhebliche Weise, sondern nur als sichtbarer Teil des Gesamtdesigns.
Die Musik der gebürtigen Spanierin mit Wohnsitz Brooklyn/NYC zeigt eine scharfsinnige Komponistin mit beherrschter Note, ungezügelter Kompetenz beim Schreiben für zwei Saxophone, erfrischend unkonventioneller Struktur und rhythmischer Flexibilität. Sie sieht ihre Arbeit eher im Fluss des freien Kontrapunkts als in tradierter harmonischer Progression, und die einzelnen Stimmen erinnern zwischendurch an klassische avantgardistische Vorstellungen von Klangfarbenmelodie, die räumlich und prägnant über das Quintett verteilt sind.
Vordergründig verbindet die Pianistin dabei die Raffinesse und Spontanität des Jazz mit Elementen des Funk, der Klassik und einiger volksmusikalischen Schwingungen, wobei eben auch ein spanisches Kolorit durchschimmert.
Ihre sehr gut abgestimmte Band kann bei Bedarf richtig brennen, zeigt aber auch eine ermutigende Fähigkeit zur lyrischen Motiventwicklung und reflektierenden dynamischen Schattierung.
Anfang des Jahres veröffentlichte Marta Sanchez mit Danza Imposibile ihr drittes Album für das engagierte Plattenlabel Fresh Sound, das die New York Times immerhin zu einem “It’s an ambitious record by a strong new group” hinreißen ließ. Bevor wir´s gesagt hätten.

 


 

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Musikwerkstatt Graz

Do, 21. November 2019, 20:00 Uhr
EDDIE LUIS & HIS JAZZ PASSENGERS
Take Five - A Tribute to the Dave Brubeck Quartet
Kire Kuzmanov (alto saxophon), Arsenije Krscič (piano), Eddie Luis (bass), Andjelko Stupar (drums)

Eintrittspreise: Euro 18,00 / 13,00
⇒ Reservierung

 


Viola Hammer, Bild: Hanna Fasching
Viola Hammer, Bild: Hanna Fasching

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25 JAHRE STOCKWERKJAZZ
"Women in Motion"

Di, 26. November 2019, 20:00 Uhr
FLIPSIDE TALE (A / DK)
CD-Präsentation: Phobos (Quinton Records)
Viola Hammer (piano), Morten Ramsbol (bass), Philipp Kopmajer (drums, electronics)

Eintrittspreise: Euro 16,00 / 12,00
⇒ Reservierung

FLIPSIDE TALE
CD-Präsentation: Phobos

Ein jazzmusikalischer Frauenschwerpunkt in Graz kann zur Zeit ohne Viola Hammer nicht sein. Die steirische Pianistin, die am Jazzinstitut der KUG studiert hat, ist mit ihren Soundtracks zu imaginären Spielfilmen auch als Solistin omnipräsent.
Freilich beherrscht auch ihre 2016 gegründete Band Flipside Tale die hohe Kunst des musikalischen Storytellings auf erfrischend packende Weise und schafft unter Einsatz von Stimmen und synthetischen Klängen eine synergetische Klangästhetik, Miniaturlandschaften für das eigene Kopfkino.

 


MATSCH & SCHNEE
MATSCH & SCHNEE

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25 JAHRE STOCKWERKJAZZ
"Women in Motion"

Mi, 27. November 2019, 20:00 Uhr
MATSCH & SCHNEE (D)
Silke Eberhard (saxes) & Maike Hilbig (bass)

Eintrittspreise: Euro 16,00 / 12,00
⇒ Reservierung

MATSCH & SCHNEE

Was haben sich die beiden Berliner Künstlerinnen dabei gedacht, als sie ihrem Duo den Firmennamen Matsch & Schnee, vulgo Mud and Snow gaben? Vielleicht war es die kristalline Struktur, die auch bei niedrigen Temperaturen ausreichend elastisch ist, um eine hinreichende Kraftübertragung vermittels improvisatorischer Verzahnung mit dem kompositorischen Untergrund zu erreichen?
Internationale Beachtung fand die virtuose Altsaxophonistin Silke Eberhard vor allem durch ihre Erik Dolphy-Arrangements für das Bläser-Quartett von Potsa Lotsa. Die Bassistin Maike Hilbig ist uns indes mit ihrem Trio Vorwärts Rückwärts aufgefallen.

 


 

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25 JAHRE STOCKWERKJAZZ
"Women in Motion"

Do, 28. November 2019, 20:00 Uhr
ELINA VILUMA - THEA SOTI - LUCA AARON (LV / H / D)
vocals & vocal & guitar

Eintrittspreise: Euro 16,00 / 12,00
⇒ Reservierung

ELINA VILUMA - THEA SOTI - LUCA AARON

Drei außergewöhnliche Stimmen der kreativen europäischen Musikszene erforschen gemeinsam die Grenzen elektronischer Klänge, Poesie und zeitgenössischer Musik.
Die Sängerin Elina Viluma ist eine talentierte Newcomerin in der heimischen Jazzszene. Mit ihrem Quintett pflegt die junge Lettin zwar den straighten Jazz mit persönlicher Handschrift, ins Stockwerk bringt sie aber freilich innovativen Tatendrang, zumal in dem unkonventionell besetzten Trio neben der vielseitigen ungarischen Sängerin und Komponistin Thea Soti auch der deutsche Postrockjazzgitarrist Luca Aaron am Fuhrwerken ist. Eine spannende experimentelle Dreierbeziehung!

 


Sarah Chaksad, Bild: Mathew Lee
Sarah Chaksad, Bild: Mathew Lee

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25 JAHRE STOCKWERKJAZZ
"Women in Motion"

Fr, 29. November 2019, 20:00 Uhr
SARAH CHAKSAD ORCHESTRA (CH)
CD-Präsentation: Tabriz (Neuklang Records)
Sarah Chaksad (alto & soprano sax), Andreas Böhlen (as, ss, cl, fl), Pepe Auer (as, cl, bcl), Cédric Gschwind (ts, fl), Fabian Willmann (ts, bars, cl), Julie Fahrer (vocals), Hildegunn Øiseth (tp, goat horn), Charles Wagner (tp), Jonas Winterhalter (tp), Octave Moritz (tp), Lukas Wyss (tb), Lukas Briggen (tb), Paco Andrea (valve tb), Lucas Wirz (bass tb), Thomas Lüscher (p), Valentin Hebel (guit), Sebastian Gieck (bass), Eva Klesse (drums)

Eintrittspreise: Euro 20,00 / 15,00
⇒ Reservierung

SARAH CHAKSAD ORCHESTRA
CD-Präsentation: Tabriz (Neuklang Records)

Trotz anders lautender Prognosen haben die Big Bands nicht nur überlebt, sondern haben mit komplexen innovativen Kompositionen sogar zu neuen Ausdrucksformen gefunden. Das Sarah Chaksad Orchestra hat bereits mit seinem Erstling Windmond für Aufsehen gesorgt. „So klingt die Big Band der Gegenwart“, jubelte die Presse. Mit Tabriz legen die in Basel lebende Saxophonistin und ihr Orchester nun ein Opus mit neuen Kompositionen vor, das eine subtile multikulturelle Weiterentwicklung zeigt. Und dessen Farbigkeit auf clever vertrackten Rhythmen sogar noch reicher ist als bei den Big Bands der fernen Blütezeit.